Corona, die vierte Welle

Vom Büro unseres Landeshauptmannes Günther Platter erreichte uns heute diese Nachricht:

Liebe Sabine! Die Zahl der Neuinfektionen hat sich in den letzten Tagen in ganz Österreich leider deutlich erhöht, was vor allem in Salzburg und Oberösterreich zu einer massiven Belastung des Gesundheitssystems geführt hat. Der Großteil der Menschen, die derzeit aufgrund einer Corona-Infektion in den Spitälern behandelt werden müssen, ist leider ungeimpft.

Alle Experten sind sich einig: Die Impfung wirkt, sie ist sicher und sie verringert das Risiko, einen schweren Krankheitsverlauf zu entwickeln, ganz enorm. Auch die Wahrscheinlichkeit einer Infektionsweitergabe wird durch die Impfung deutlich reduziert. Alle, die sich impfen lassen, schützen damit nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Umfeld.

Die Erhöhung der Impfquote ist laut Experten das einzige Mittel, um diese Pandemie endlich beherrschen zu können. Ich habe mich in den letzten Tagen deshalb mehrmals gegen einen allgemeinen Lockdown ausgesprochen, weil ich es für das falsche Rezept halte, um mehr Menschen zur Impfung zu bringen. Vor allem mit Rücksicht auf die bereits angespannte Lage in Salzburg und Oberösterreich und die ebenfalls steigenden Zahlen in den anderen Bundesländern haben wir uns im Rahmen der Landeshauptleutekonferenz und gemeinsam mit Bundeskanzler Alexander Schallenberg und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein darauf verständigt, dass mit einem kurzen aber harten Lockdown die vierte Welle gebrochen werden soll. 

Mehrere Punkte waren mir dabei besonders wichtig. Erstens, dass es ein befristeter Lockdown wird und wir nach 20 Tagen aus dem allgemeinen Lockdown wieder in einen Lockdown für Ungeimpfte zurückkehren. Zweitens, dass die Schulen im Präsenzunterricht bleiben und allen offen stehen, die eine Betreuung brauchen – verbunden aber mit dem Appell die Kinder zu Hause zu betreuen, wenn die Möglichkeit besteht. Und drittens, dass es finanzielle Unterstützung für Branchen gibt, die besonders von den Maßnahmen betroffen sind.

Um endlich aus der Spirale „Welle-Lockdown-Welle-Lockdown“ zu entkommen, haben wir uns ebenfalls darauf verständigt, dass in den nächsten Wochen die gesetzlichen Voraussetzungen für eine allgemeine Impfpflicht ab 1. Februar geschaffen werden. Mir ist bewusst, dass dieser Schritt einschneidend ist. Aber ohne eine ausreichend hohe Impfquote werden wir es nicht schaffen aus dem Teufelskreis zwischen Maßnahmenlockerungen und -verschärfungen auszubrechen. Die Auswirkungen auf Gesundheit, Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft sind bereits jetzt dramatisch. Das können wir uns auf Dauer nicht leisten. Auch aus Solidarität gegenüber dem medizinischen Personal, das seit 20 Monaten tagtäglich an vorderster Front gegen die fatalen gesundheitlichen Folgen von COVID-19 ankämpft und am Rande seiner Leistungsfähigkeit angelangt ist, bitte ich um Verständnis für diese Entscheidung, die wir uns alle nicht leicht gemacht haben.

Die vierte Welle der Covid19 Pandemie überrollt derzeit Österreich. Um den rasanten Anstieg an Neuinfektionen einzubremsen und eine völlige Überlastung der Intensivstationen vorzubeugen, werden ab Montag wieder Massnahmen zur Kontaktreduktion notwendig. Derzeit weist das Dashboard Tirol für Obsteig 12 Infizierte aus; Insgesamt scheinen heute für Tirol 12.112 aktiv auf das Coronavirus getestete Personen auf.

Gefährliche Zeiten

In genau 100 Tagen finden die nächsten Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen statt.

Die Kommunalpolitik ist die unmittelbarste Form des Mitgestaltens im Dorf.

Auch für Obsteig braucht es wieder ca. 20 Personen (13 Gemeinderäte und ihre Ersatzgemeinderäte), die bereit sind, ehrenamtlich und uneigennützig für sechs Jahre die Geschicke unserer Gemeinde zu lenken.

Politisches Handeln darf nicht kurzsichtig und aus Eigeninteresse oder auf kurzfristige Stimmenmaximierung erfolgen, politische Entscheidungen müssen dem nachhaltigen Nutzen für unser Dorf verpflichtet sein.

Dieser nachhaltige Nutzen fürs Dorf steht manchmal im Widerspruch zu den Wünschen Einzelner.  Der Ausgleich zwischen Individualinteressen und öffentlichem Interesse ist die Kernaufgabe des Gemeinderats, birgt aber gleichzeitig hohes Konfliktpotenzial.

Besonders die Zeit unmittelbar vor Wahlen mag der ein oder andere als besonders günstig erachten, mit seinen Wünschen an die Mandatare heranzutreten, da ein „Nein“ umgehend bei der Wahl abgestraft werden kann. Der Wunsch nach Wiederwahl und Stimmenmaximierung überschatten die politische Entscheidung.

Es stellt sich die Frage, ob in Vorwahlzeiten aus diesem Grund sensible Entscheidungen nicht besser auszusetzen wären, da die sachliche Entscheidungsfindung wahlkämpferischen Überlegungen entgegensteht.

Beispiel: die Erlassung von Bebauungsplänen

Die Gestaltungsideen des Bauwerbers für das eigene Bauprojekt müssen mit einer harmonischen Siedlungsentwicklung und den schützenswerten Interessen der Nachbarn in Einklang gebracht werden. Das der Gemeinde hierfür zu Verfügung stehende Instrument ist der „Bebauungsplan“. Die nötige Fachexpertise erstellt der Raumplaner der Gemeinde. Bebauungsplanung darf nur über die Gemeinde und ihren beauftragten Planer erfolgen, da damit die Rahmenbedingungen vorgegeben werden, die es dem Bauwerber ermöglichen unter bestimmten Auflagen sein Projekt zu verwirklichen.

Auch in Wahlkampfzeiten müssen politische Entscheidungen nachvollziehbar und sachlich begründet bleiben. So sehr bauliche Verdichtungsbestrebungen im Sinne des bodensparenden Bauens zu begrüßen sind, so sehr ist es die Aufgabe des Gemeinderats, Rahmenbedingungen zu schaffen, die nicht „Schikanen“ für den Einzelnen darstellen, sondern die Siedlungsentwicklung in ihrer Gesamtheit im Fokus haben. Der bisher gültige Konsens, dass zwei Obergeschosse + ausgebauter Dachboden eine allgemeine Obergrenze in der Mooswaldsiedlung darstellen, sollte auch in Vorwahlzeiten Bestand haben. Zweifellos wäre es auch Aufgabe der Projektplaner, sich bereits im Vorfeld bei der Gemeinde nach den Bebauungsmöglichkeiten des Bauplatzes zu erkundigen und ihrer Planung die Vorgaben des Bebauungsplanes zu Grunde zu legen.  

Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2022

Von der Wiege bis zur Bahre – die Gemeinde ist unser Lebensmittelpunkt und für fast alles, was uns direkt betrifft, Straßenbau und Bauwesen, Schulerhaltung, Wasserwirtschaft, Müllentsorgung etc. zuständig.

Am Sonntag, den 27.02.2022 finden die nächsten Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen statt, die Weichen für die nächsten sechs Jahre in unserer Gemeinde werden gestellt. Die traditionell hohe Wahlbeteiligung bei Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen (2016 75,22 %) bringt es unmissverständlich zum Ausdruck: es geht um die Zukunft unserer Gemeinde.

Wahlberechtigt sind alle EU-Bürger.innen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr mit Hauptwohnsitz  (mindestens 12 Monate) in Obsteig. Stichtag für die Aufnahme ins Wählerverzeichnis ist der 15. 12. 2021.

Bürgermeister.innen bzw. Gemeinderät.innen müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. 2016 war Dominik Mainusch (Fügen) mit 25 Jahren der jüngste Bürgermeister Tirols.

Bürgermeister bzw. Bürgermeisterin werden direkt gewählt. Am Wahltag werden zwei Stimmen abgeben. Mit einer Stimme wählt man eine Liste in den Gemeinderat, mit der anderen stimmt man für eine konkrete Person als Bürgermeister.in. Erhält kein.e Kandidat.in im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit (mindestens 50% plus 1 Stimme), dann findet zwei Wochen später, am Sonntag, den 13. März 2022, eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidat.innen mit den meisten Stimmen statt.

Die 1187 Einwohner.innen von Obsteig werden wieder durch 13 Mandatar.innen im neuen Gemeinderat vertreten werden.

Wahlvorschläge können von 15. Dezember 2021 bis 28. Jänner 2022 eingebracht werden.

Besondere Zeiten, besondere Maßnahmen …Voraussichtlich wird auch für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen ein umfangreiches Corona-Schutzkonzept ausgearbeitet werden müssen. Jedoch darf das Recht auf Stimmabgabe keinem Wähler genommen werden, die Schutzmaßnahmen verstehen sich also nur als „Empfehlungen“ und dringende Bitten im Sinne eines Schutzes von uns allen.

Hier noch ein Rückblick auf die letzte Gemeinderatswahl 2016

Der amtierende Bürgermeister Hermann Föger (Liste für Obsteig) wurde mit 73,36 % der Stimmen gewählt, auf Patrick Schaber (liste6416) entfielen 26,64 % der gültig abgegebenen Stimmen.

Für Frauen: Unterstützung beim Wiedereinstieg

CORA ist ein neues Sozialprojekt im Bezirk Imst, das nicht erwerbstätige und arbeitslose Frauen unterstützt mit persönlicher Beratung und kostenlosen Computerkursen wieder in der Arbeitswelt Fuß zu fassen.

Damit möglichst viele Frauen das Angebot annehmen können, besteht auch die Möglichkeit, dass die Beratung bei den Frauen zu Hause stattfindet und wenn gewünscht gibt es auch Kinderbetreuung.

Falls keine Geräte für die Computerkurse zur Verfügung stehen, können wir, dank Sachspenden, den Frauen Leihgeräte für die Zeit, in der die Computerkurse besucht werden, anbieten.

„Du kannst alles machen!“, „Mach deine Leidenschaft zum Beruf!“ – diese und ähnliche Sätze kennen wir alle und sie hören sich gut an. Doch das Thema „Arbeit“ und vor allem der Wiedereinstieg ist für viele Frauen oft eine Herausforderung.

Die Realität sieht nämlich anders aus: Nach einer Karenz oder einer längeren Abwesenheit von der Arbeitswelt ist der Wiedereinstieg für viele Frauen mit Mut, Organisationsaufwand und Überwindung und vielen Fragen verbunden: „Kann und will ich wieder in meinem vorherigen Beruf arbeiten?“, „Wie viele Stunden möchte ich arbeiten?“ Wenn zudem noch Obsorgepflichten zu erfüllen sind, stellt sich die Frage nach der Kinderbetreuung – Tagesmutter, Kinderkrippe, Großeltern, Verwandte oder abwechselnd mit dem Partner?

Neben diesen Fragen, ist auch die Selbsteinschätzung oft schwierig: Was sind meine Stärken und wie kann ich diese einbringen? Benötige ich Computer-Kenntnisse für meine zukünftige Arbeit? Und wie und wo kann ich einen Computerkurs machen, auch wenn ich noch gar keine Kenntnisse habe?

Antworten auf diese Fragen liefert das Projekt CORA, ein Coaching Angebot, finanziert durch das Land Tirol und den Europäischen Sozialfonds.

Das von innovia, einer Tiroler gemeinnützigen Organisation, geleitete Sozialprojekt, berät arbeitssuchende und nicht erwerbstätige Frauen, die den Wunsch haben, wieder in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Sei es das Verfassen von Lebensläufen, oder die Frage, wie Online – Bewerbung funktioniert oder welche Ausbildungsmöglichkeiten es gibt. Im Rahmen des Projekts wird versucht Lösungen zu finden, um den Frauen einen guten Wiedereinstieg zu ermöglichen.

Unkompliziert und kostenlos unterstützt CORA Beraterin Nina Flür Frauen aus der Region mit einer persönlichen Beratung und zusätzlich gibt es die Möglichkeit Computerkurse kostenlos zu besuchen. Nähere Informationen gibt es unter Telefonnummer 0676 843 843 23, unter nina.fluer@innovia.at oder http://www.cora.tirol

Warum Dialekte nicht aussterben dürfen

Schon im 15. Jahrhundert verweist Martin Luther auf die sprachliche Vielfalt des deutschen Sprachraums.

„Es sind aber in Teutscher Spraach viel Dialecti/ unterschiedene art zu reden/ daß offt einer den anderen nit wol verstehet“. (Martin Luther, 1483 – 1546)

Durch die Mobilität unserer Gesellschaft, durch den Einfluss der Medien, durch die Notwendigkeit einer immer größeren kommunikativen Reichweite heutzutage werden auch die Sprachräume immer größer.

Mundarten, die nur in einem kleinen Gebiet charakteristisch sind, werden langsam, aber stetig abgebaut. Wenn die Sprache nicht mehr hauptsächlich in der Familie weitergegeben wird, läuft sie Gefahr in ein oder zwei Generationen verloren zu gehen.

Doch längst hat man die soziokulturelle Bedeutung von Dialekten erkannt. Sie emanzipieren sich, stiften Identität und schaffen Nähe. Im Dialekt, unserer eigentlichen Muttersprache, geling es uns am ehesten, unsere innersten Gefühle auszudrücken.

Der Dialekt grenzt eine Region gegenüber anderen ab, gibt ein Gefühl von Sicherheit und Heimat. Die Mundart bildet die die soziodemographische Realität einer Region weit exakter ab als die Standardsprache. Der Obsteiger Dialekt kennt beispielsweise zahlreiche Ausdrücke für „Karren“, da in der bäuerlichen Arbeit eine genaue Abgrenzung des jeweilig benötigten Arbeitsgeräts im Alltag von größter Wichtigkeit war (Vgl. Riser T. et al., 1000 Weartår Obschtoagårisch. Eigenverlag Chronik, Obsteig 2021)

Der Globalisierung mit ihrem Trend zur globalen Einheitskultur steht die Renaissance der regionalen Dialekte und der Wunsch nach Bewahrung regionaler Eigenständigkeit gegenüber. Wenn eine Sprache ausstirbt, geht mit ihr oft auch eine ganze Kultur verloren.

Sprachliche Vielfalt ist wie die Artenvielfalt von Flora und Fauna ein schützenswertes Gut. Sprachliche Vielfalt führt aber auch zu Verständnisproblemen. Das „Wörterbuch“ ist das klassische Hilfsmittel, um diese Verständnisprobleme zu überwinden. Im Jahre 1611 erschien in Spanien unter dem Titel Tesoro de la lengua castellana, o española das erste Wörterbuch im klassischen Sinn. Sebastián de Covarrubias y Orozco (1539 – 1613) präsentierte darin 17 000 Wörter, ihre Definitionen und ihre Etymologie.

Eines der ersten deutschen Wörterbücher geht auf die Gebrüder Grimm zurück, die 1838 begannen eine umfangreiche Sammlung deutscher Wörter anzulegen.

Heute sind wir zunehmend zweisprachig: Dialekt und Hochdeutsch – je nach Gesprächssituation, sprachliche Vielfalt als Teil unserer Identität.

Grünes Licht für Geflügelstall im Weiler Wald

Grünes Licht, aber mit zahlreichen Auflagen.

Mit seinem Erlassungsbeschluss (Abstimmungsergebnis 8:5) bestätigte der Obsteiger Gemeinderat in seiner gestrigen Sitzung die schon am 03.12.2020 beschlossenen Änderung des Flächenwidmungsplanes im Bereich des Grundstücks Nr. 5547, Wald. Die bereits legendäre Sitzung musste erstmals in der Tennishalle des Tyrol Hotels abgehalten werden, um den Besucherandrang und die herrschenden Abstandsregeln bewältigen zu können. Die Freiwillige Feuerwehr übernahm den an diesem Abend notwendigen Ordnungsdienst, einschliesslich der namentlichen Registrierung aller Zuhörer und Zuhörerinnen.

Für die Rechtskraft der Umwidmung ist nun noch die aufsichtsbehördliche Genehmigung durch das Land Tirol erforderlich.

Die in der Sitzung ebenfalls beschlossene Erlassung eines Bebauungsplanes (9:4) ist zur Sicherstellung einer mit dem Landschaftsbild vertretbaren Bebauung erforderlich. Der betroffene Bereich umfasst 1336m² auf.

In landschaftlich wertvollen Freihalteflächen dürfen neue Gebäude nur im unmittelbaren Nahbereich bestehender Gebäude und ausschließlich für landwirtschaftliche Zwecke errichtet werden. Eine Anbindung des geplanten Geflügelstalles an das Wassernetz der Gemeinde ist möglich. Die Abwasserentsorgung ist nutzungsbedingt nicht erforderlich.

Der Widmungswerber ist verpflichtet, den im öffentlichen Wegegut befindlichen Zufahrtsweg in einen durch LKW-befahrbaren Zustand zu bringen.

Das Planungsgebiet ist in zweckmäßiger Weise in besonderer Bauweise zu bebauen.

Die höchstzulässige Ausdehnung der Gebäudekörper ist auch im Bebauungsplan festgelegt.

Die Regelung der zulässigen Bauhöhe erfolgt in einer kombinierten Festlegung aus dem höchstzulässigen bzw. auch traufseitigen Wandabschluss, der höchstzulässigen Wandhöhe und dem höchsten Gebäudepunkt. Der höchstzulässige oberste traufseitige Wandabschluss wird für das Hauptgebäude mit 964.75üA (über Adria) bzw. für die Nebengebäude mit 960.0üA beschränkt.

Die Nebengebäude werden als Erschließungstrakte bzw. Lager ausgewiesen, wobei diese überwiegend unterirdisch auszuführen sind. An den östlichen, nördlichen bzw. südlichen Anschlussflächen sind daher die Nebengebäude überwiegend in das Gelände zu integrieren. Dazu wird an der Ostseite zusätzlich eine zulässige Wandhöhe mit 0,0 m (nach Bauführung) ausgewiesen.

Zwingend vorgeschrieben wird auch ein Satteldach für das Hauptgebäude, Fotovoltaik- und Solaranlagen sind bündig in die Dachhaut zu integrieren. Die Fassadengestaltung hat überwiegend in Holzbauweise zu erfolgen. Die Futtersilos sind in dunkler Farbe auszuführen

Weiters ist im Zuge des Bauverfahrens ein landschaftspflegerischer Begleitplan in Abstimmung mit der Naturschutzbehörde einzuholen.

Aufgeschoben …

Trotz geltender Coronaregeln hatten sich für die Gemeinderatsitzung am 29. April zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer angekündigt. Da im Obsteiger Gemeindesaal die vorgeschriebenen Abstände nicht realisierbar waren und kurzfristig kein entsprechend grosses Ausweichquartier zur Verfügung stand, beschlossen Gemeindevorstand und Bürgermeister nicht zuletzt auch zum Schutz der Gesundheit der Gemeindemandatare und aller anderen Beteiligten die Sitzung abzuberaumen.

Die Sitzung wird ehest möglich nachgeholt. Als neuer Sitzungsort ist die Tennishalle des Tyrol Hotels angedacht. Eine weitere Variante wäre eine Sitzung digital über Zoom.

Gönn Dir

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Die Initiative des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung „GÖNN‘ DIR“ richtet sich an Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren informiert.

Um weiterhin ein wenig Abwechslung und Unterstützung in dieser besonders schwierigen Zeit bieten zu können, wird das Online-Angebot von „GÖNN‘ DIR!“ bis Ende April verlängert. Die Initiative ist eine Kooperation zwischen BMBWF und PULS4/4 Gamechangers.

Angeboten werden weiterhin kostenlose Online-Workshops von Expertinnen und Experten u. a. zu folgenden Themen:

  • Motivation & Mentaltraining
  • Yoga, Pilates & Entspannung
  • Ernährung & Gesundheit
  • Bewegung
  • Kreativität
  • Musik
  • Film
  • Tanz

„GÖNN‘ DIR ist ein sehr schönes, gelungenes Projekt. Wir haben das Gefühl, dass die Schülerinnen und Schüler sehr dankbar für das bunte Angebot sind und freuen uns darüber, dass die Jugendlichen so begeistert und motiviert bei der Sache sind. Unsere Beobachtung ist, dass den Jugendlichen der kreative Austausch sehr gut tut. Wir freuen uns auf die kommenden Einheiten!“ (Anna, Team #be strong – write your Song)

„Ich finde es großartig, dass diese Initiative für Jugendliche ins Leben gerufen wurde. GÖNN‘ DIR ermöglicht und erleichtert in der aktuell schwierigen Zeit, Angebote in den Bereichen Bewegung, Musik, Kunst, Persönlichkeitsentwicklung, Ernährung, usw. in Anspruch zu nehmen und auszuprobieren. Durch die gute und benutzerfreundliche Umsetzung ist es mir möglich, den Jugendlichen trotz der aktuellen Umstände einige Basics des Krafttrainings beizubringen bzw. die Angst davor zu nehmen, wichtige Informationen zum Thema zu transportieren und somit eine gute Basis für eine starke Zukunft in allen Lebensbereichen zu schaffen.“ (Geri, #Fit und stark in die Zukunft – richtig ausgeführtes Krafttraining)

>> Hier geht es zur Website <<

https://4gamechangers.io/de/a/goenn-dir/

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Vergabe Eigenjagd Lehnberg

Mit dem Tagesordnungspunkt 6 rief BM Hermann Föger den im Vorfeld am heftigsten diskutierten Tagesordnungspunkt auf. Wie GR Simon Wilhelm in seiner Wortmeldung betonte, hatten in den vergangenen Tagen zahlreiche Gespräche stattgefunden, um zu einer sachlich fundierten Entscheidung zu gelangen.

Die Angebotseröffnung hatte in der Sitzung vom 21.12.2021 stattgefunden. Neun Angebote lagen dem Gemeinderat zur Abstimmung vor. Der Antrag des Bürgermeisters, über diesen Tagesordnungspunkt geheim abzustimmen, wurde mehrheitlich abgelehnt.

GR PatrickSchaber erinnerte noch einmal daran, dass Gemeindejagden in Tirol überwiegend an Einheimische vergeben würden. Im Schnitt sei eine Vergabe an Einheimische den Gemeinden ein Angebot von bis zu 35% unter dem vom Bestbieter wert. Auch sei Alois Falkner der einzige Bewerber gewesen, der sich in seinem Schreiben für mehr Nachhaltigkeit in der Jagd ausgesprochen hatte.  

Überraschenderweise gab es keine weitere Wortmeldungen, insbesondere keine, die die Vorteile einer Jagdvergabe an Johannes Gasser dargelegt hätten.

Der unter den Zuhörern anwesende Andreas Ebenhöch distanzierte sich vom Schreiben der Familie Gasser, das den Mitgliedern des Gemeinderats am Vortag vorgelegt worden war. Er war darin als einheimischer Beteiligter angeführt worden. Laut Ebenhöch hätten jedoch bis dato keinerlei Gespräche über eine 24/7 Verfügbarkeit seinerseits im Revier stattgefunden.

Die Abstimmung erfolgte per Handzeichen und ergab folgendes Ergebnis:

Wülfing:           0 Stimmen

Gasser:           8 Stimmen

Pfeifer:            0 Stimmen

Fauster:           0 Stimmen

Pichler:            0 Stimmen

Falkner:          5 Stimmen

Marcati:           0 Stimmen

Wecke:            0 Stimmen

Auhuber:          0 Stimmen

Die Eigenjagd Lehnberg wird somit an die Familie Gasser zu einem Pachtzins in Höhe von € 32.000, – zzgl. USt, auf die Dauer von10 Jahren verpachtet. Ein entsprechender Jagdpachtvertrag ist in Ausarbeitung.

Nachvollziehbar auch die große Enttäuschung, die das Abstimmungsergebnis für Alois Falkner bedeutete. Er war jahrelang als Waldaufseher für die Gemeinde tätig und hoffte deshalb, dass die Obsteiger Gemeinderäte ihm die Jagd anvertrauen würden.

Wie so oft bei Entscheidungen im Gemeinderat wird es erst die Zukunft zeigen, ob die Entscheidung, die am 18. Februar getroffen wurde für das Dorf die Richtige oder Falsche war.

Die Jagdvergabe nicht nur in Obsteig ein hitziges Thema:

https://www.tt.com/artikel/12777425/schoenwieser-jagdvergabe-wurde-zum-alpenkrimi

https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/Jagdvergabe-in-Eberstalzell-stoesst-bei-Konsorten-auf-massiven-Widerstand;art67,2873561

https://www.kleinezeitung.at/kaernten/oberkaernten/4214858/Streit-um-die-Jagdpacht

Covid-19-Impfung

Nachdem am 27. Dezember 2020 bereits medienwirksam, zeitgleich in ganz Europa im Wohn- und Pflegeheim Mieming die ersten Tirolerinnen und Tiroler gegen Corona geimpft wurden – die erste Impfung erhielt dabei die 95-Jährige Notburg Perkhofer – beginnen nun auch bei uns die Corona-Schutzimpfungen für die über Achtzigjährigen.

BM Hermann Föger informierte den Obsteiger Gemeinderat in der Sitzung vom 18. 02., dass in der kommenden Woche alle über 80-jährigen Obsteiger Gemeindebürger und -bürgerinnen, die Möglichkeit haben, sich gegen Covid19 impfen zu lassen. Koordiniert und ausgeführt werden die Impfungen durch unsere Hausärzte Dr. Oberleit und Dr. Linser.