Mit Lichtgeschwindigkeit …

Der Bedarf an schnelleren, stabileren Leitungen und Datenübertragungsmöglichkeiten wächst. Immer höhere Datenmengen werden gebraucht. Neben Wasser, Kanal, Müllabfuhr, Asphalt etc. ist die moderne Gemeinde gefordert, eine verlässliche und leistungsstarke Anbindung an ein stabiles Datenübertragungsnetz zu  gewährleisten. Internet über die herkömmliche Telefon-Kupferleitung stößt heute an technologische Leistungsgrenzen. Auch das mobile Internet ist viel zu hohen Schwankungen ausgesetzt.

Lichtgeschwindigkeit

Der Obsteiger Gemeinderat hat sich in seiner letzten Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen,  unsere Gemeinde flächendeckend mit Glasfasertechnologie zu versorgen. Bei der Glasfasertechnologie werden die Daten nicht, wie bisher, über elektrische Signale, sondern über Lichtwellenleitertechnologie übertragen. Glasfaser ist leistungsfähiger, beständiger und störungsunempfindlicher. Umgesetzt werden soll das Projekt mit der Firma LWL (Lichtwellenleiter Competence Center GmbH) aus Landeck. Deren Geschäftsführer, Ing. Walter Handle, präsentierte am vergangenen Donnerstag dem Obsteiger Gemeinderat, mögliche Realisierungsvarianten und informierte über Bundes- und Landesförderungen, die Obsteig in Anspruch nehmen kann.

Das Internet gewinnt immer mehr an Bedeutung. Sowohl privat, beim Surfen im Internet, dem Austauschen von E-Mails oder der Nutzung von Live-Streams und Online-Spielen als auch beruflich, bei Heimarbeitsplätzen, bei Meldungen an Behörden oder an das Finanzamt. Immer mehr Anwendungen und Geräte wollen oder müssen ins Internet.

Eine schnelle, leistungsfähige Internetverbindung ist schon heute für die meisten Unternehmen unverzichtbar. Auch in der modernen Landwirtschaft gibt es großes Anwendungspotential.

Über den uneingeschränkten Zugang zum Datennetz ergeben sich für den ländlichen Raum große Entwicklungsmöglichkeiten. Der Arbeitsplatz wird wieder unabhängig von der Nähe zum Ballungsraum, Betriebsansiedelungen im landschaftlich schönen Umfeld möglich.

Hannes Metnitzer stellt aus

Unter dem Titel Konvergenzen stellt Hannes Metnitzer noch bis zum siebten Oktober einige seiner Werke aus. Die Annäherung des Gegensätzlichen im Sinne einer besseren Lösung gelingt in Alltag und Politik manchmal sehr schwer, zu festgefahren in ihren Meinungen, zu wettbewerbsorientiert sind manchmal die handelnden Personen. In den Werken Hannes Metnitzers entsteht aus der manchmal überraschenden Verbindung von scheinbar Gegensätzlichem etwas unerwartet Neues.

Viele Freunde und Wegbegleiter von Hannes waren am vergangenen Freitag zur Vernissage seiner Ausstellung gekommen. Statt der sonst üblichen Laudatio überreichte Barbara Votik im Namen des Vorstandes des Kunst-Werk-Raum Mieming ein kniffeliges Puzzle, das ihn noch länger an die schönen Zeiten als Obmann des Vereins Kunst-Werk-Raum Mieming erinnern würde.

Der Vorstand des Vereins war am 19.03.2018 zurückgetreten. Um den laufenden Ausstellungsbetrieb zu sichern, führt der alte Vorstand den Verein jedoch bis zur Neuwahl im November interimistisch weiter.

KunstWerkraum_Gründung

so hat alles angefangen …

Den heurigen bereits stattgefundenen sieben Ausstellungen werden noch drei folgen:

Prag Sabine/Domoradzki Eva

Video/Fotografie

Vernissage: 12.10.2018, 19 Uhr,13.10. bis 28.10.

Pabst Monika

Malerei

Vernissage: 09.11.2018, 19 Uhr, 10.11. bis 25.11.

Karl und Anton Zauner

Druckgrafik/Objekt

Vernissage: 30.11.2018, 19 Uhr, 01.12. bis 16.12.

mehr Berichte unter:

https://www.obsteigaktuell.info/2018/09/27/vernissage-hannes-metnitzer-im-mesnerhaus

http://www.tt.com/kultur/kunst/14844376-91/mesnerhaus-obmann-steht-selbst-im-rampenlicht.csp

https://www.chronik-obsteig.at/

Die neue Obsteiger Chronikwebsite ist jetzt online und öffentlich ohne Passwort frei zugänglich.

Die neue Webseite steht unter dem Motto Chronik zum Mitmachen. Ausgehend von der Gegenwart wollen wir Obsteiger und Obsteigerinnen in die Obsteiger Vergangenheit schauen, Gegenwärtiges festhalten, um uns eines Tages gemeinsam erinnern zu können.

Über das Kontaktformular können jederzeit und von überall her Fotos und Texte hochgeladen werden. Das Chronikteam freut sich schon auf eure Beiträge.

Kontaktformular_chronik

Sollte sich aus der Arbeit ein touristischer Mehrwert für unser Dorf ergeben, umso besser.

Die neue Chronik ist für Jung und Alt interessant sein und lädt zum Mitmachen ein. Als eine Art kollektives Gedächtnis unseres Dorfes kann sie vielleicht auch ein kleiner Beitrag zur nachhaltigen Festigung unserer Dorfidentität sein.

Das Obsteiger Chronikteam (Sabine Ortner, Leitung; Hannes Faimann, Stellvertreter; Herbert Krug, Kassa; Toni Riser, Kassaprüfer; Klaus Rieser, Ilka Ebbert und Martha Witsch) lädt alle herzlich ein zur Mitarbeit,  gerne auch  projekt- oder themenbezogen.

Viel Spass beim Durchklicken!

https://www.chronik-obsteig.at/

 

Mehr zum Thema:

http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/14833722-91/in-obsteig-liest-man-die-chronik-jetzt-auch-online.csp

https://www.rundschau.at/obsteiger-gemeindechronik-ist-online/

http://www.meinmonat.at/

http://chronist.tsn.at/

Chronik 2017 in Ötz präsentiert

Nach dem Motto Learning from the Best besuchten einige Mitglieder des Obsteiger Chronikteams die Präsentation der gerade eben fertiggestellten Chronik 2017 in Ötz.

Sieghard Schöpf.JPG

Quelle: http://www.oetz.tirol.gv.at/Unser_Oetz/Chronik/Unser_Chronist

Der Ötzer Chronist Sieghard Schöpf führte durch den Abend, musikalisch begleitet durch  die Männerschola Ötz.

Präsentation Dorfchronik Ötz_Männerschola

Viele Ötzer waren gekommen, um sich gemeinsam an das Jahr 2017 zu erinnern. Fast jeder der Anwesenden fand sich auf irgendeinem Foto wieder. Dieses Interesse der Bevölkerung an seiner Arbeit, sei die Motivation, die manchmal recht aufwändige Tätigkeit eines Ortschronisten auszuüben. Unbedingt  erforderlich sei aber auch die Mitarbeit aller Ötzer, wenn sie ihre Geschichten dem  Chronisten erzählten und Fotos zur Verfügung stellten. Für die Ötzer Chronik 2017 wurden nicht weniger als 294 Veranstaltungen erfasst und rund 6000 Bilder aufgenommen. Finanziert wird das Projekt durch die Gemeinde Ötz.

Das Obsteiger Chronikteam (Sabine Ortner, Hannes Faimann, Herbert Krug, Toni Riser, Klaus Rieser, Ilka Ebbert und Martha Witsch) hat  sich das engagierte Ziel gesetzt, beginnend mit dem Jahr 2018 ebenfalls  ein Obsteiger Jahrbuch herauszugeben.

Obsteiger Chronik online

BM Hermann Föger gab bei der letzten Gemeinderatssitzung die Fertigstellung der Diplomarbeit „Digitalisierung einer Chronik – Die moderne Dorfchronik“ bekannt.

Hermann_hannes

Wie bereits berichtet, hatten die drei Studenten Lukas Greuter, Michael Oblasser und Thomas Schönsleben ca. ein Jahr Zeit,  im Rahmen ihrer Diplomarbeit am IT Kolleg Imst, eine moderne Form der klassischen Dorfchronik zu finden. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Obsteig entstand die Webseite https://www.chronik-obsteig.at.

Da noch viele Jahre aus der Geschichte Obsteigs erst befüllt werden müssen, ist die Seite derzeit noch  passwortgeschützt. Mit dem Passwort „chronikteam“  ist ein erster Blick auf die Webseite  für Interessierte jedoch schon jetzt möglich. Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen und Anregungen!

Eine offizielle Präsentation der Webseite ist im Rahmen einer der nächsten Gemeinderatssitzungen geplant.

Einen Bericht zum Thema gibt es auch unter http://www.obsteigaktuell.info/2018/08/17/digitalisierung-der-obsteiger-chronik-eine-diplomarbeit/

Präsentation digitale Chronik 3

PS: Unser Chronikteam, allesamt 50+, bräuchte dringend Verstärkung durch Digital Natives, die bereit wären, uns bei der Befüllung der Chronikwebseite zu unterstützen. Einfach kurz im Gemeindeamt Bescheid geben oder ein Email an chronik@obsteig.gv.at

DANKE!

Wohnanlage Langgarten

Die Neue Heimat Tirol (NHT) errichtet in Langgarten insgesamt 24 Mietwohnungen plus 38 Tiefgaragenplätze. Der Spatenstich erfolgte am 07. 06. 2018, die Fertigstellung der gesamten Wohnanlage ist für Herbst 2018 geplant.

Die Vergabe der Wohnungen obliegt der Gemeinde Obsteig. Um eine objektive und nachvollziehbare Vergabe sicherzustellen, wurde in einer Arbeitssitzung ein Punktesystem erarbeitet, das neben der derzeitigen Wohnsituation des Wohnungswerbers Kriterien wie Einkommenshöhe, Familiengröße etc. berücksichtigt.  Durch eine besonders hohe Punkteanzahl  werden auch Wohnungswerber bevorzugt, die seit mehreren Jahren in Obsteig wohnhaft sind.

https://www.neueheimattirol.at/extras/projekte/details/289/obsteig+langgarten.aspx

http://www.tt.com/wirtschaft/standorttirol/14450450-91/spatenstich-in-obsteig-bewährter-massiv–statt-moderner-holzbau.csp

https://www.obsteigaktuell.info/2018/06/09/spatenstich-bei-der-nht-wohnanlage-langgarten/

 

 

Chaletdorf Obsteig

Unter TO4 der Gemeinderatssitzung  vom 26. 07. diskutierte der Gemeinderat eine etwaige Änderung des Flächenwidmungsplans   im Bereich der Grundstücke Nr. 4223, 4224 und 6000. Dem Gemeinderat liegt für diese Grundstücke ein Projekt zur Errichtung eines Chaletdorfes  vor. Planer ist Architekt Dipl.-Bauing. Wolfgang Tomaschko, Projektbetreiber RA Dr.  Markus Knoll.

Im Sinne der Gemeinde Obsteig muss die Widmung sicherstellen, dass kein anderes als das vorgestellte Tourismusprojekt an dieser Stelle verwirklicht werden kann. Hierzu muss der Antrag auf Umwidmung vom Grundbesitzer erfolgen und über einen  privatrechtlichen Vertrag Schallschutzmaßnahmen vereinbart werden. Die entsprechende Beschlussfassung wurde bis auf weiteres ausgesetzt.

„Schlafende Polizisten“ sorgen für Aufregung

BM Hermann Föger sah sich bei der letzten Gemeinderatssitzung scharfer Kritik durch einige Gemeinderäte  der Listen Bauern für Obsteig und  http://www.liste – obsteig. at ausgesetzt.

Hermann Föger hatte vor kurzem in Absprache mit der örtlichen Polizei die Errichtung dreier Schwellen („schlafende Polizisten“) im Bereich Gasthof Arzkasten angeordnet. Ziel der Maßnahme war es, eine deutliche Geschwindigkeitsreduktion der vorbeifahrenden Autos zu erreichen. Föger räumte in seinem Bürgermeisterbericht ein, dass er diese Anordnung  eventuell übereilt erlassen habe, da die Schwellen für einige Verkehrsteilnehmer unter Umständen  auch Nachteile mit sich brächten. Der Bürgermeister wurde aufgefordert, einen Kostenvoranschlag für einen Rückbau der Schwellen einzuholen.

 

Da die Ausgaben für die Schwellen budgetär bedeckt sind und keine Kompetenzüberschreitung von Seiten des Bürgermeisters vorlag erscheint die Heftigkeit der Angriffe überzogen und der Sache wenig dienlich.

TGO – Gemeindeordnung 2001 – TGO, Tiroler
  • §50TGO Aufgaben des Bürgermeisters
(1) Der Bürgermeister führt die Geschäfte der Gemeinde. Ihm obliegt die Entscheidung in allen Angelegenheiten, die nicht einem anderen Gemeindeorgan übertragen sind. Der Bürgermeister kann jedoch in jeder Angelegenheit des eigenen Wirkungsbereiches der Gemeinde die Meinung des Gemeinderates einholen…
  • §51 TGO Entscheidung in dringenden Fällen
Der Bürgermeister kann in jenen Fällen, in denen wegen Gefahr im Verzug das zuständige Gemeindeorgan nicht rechtzeitig einberufen werden kann, die Angelegenheit allein entscheiden. Die Entscheidung ist ohne unnötigen Aufschub dem zuständigen Gemeindeorgan zur nachträglichen Kenntnisnahme und Genehmigung vorzulegen…
  • §54 TGO Befugnisse in Notstandsfällen
TGO – Gemeindeordnung 2001 – TGO, Tiroler

(1) Der Bürgermeister kann im Rahmen der Gesetze und Verordnungen des Bundes und des Landes auf dem Gebiet der örtlichen Sicherheitspolizei die zur Abwehr unmittelbarer Gefahren für das Leben oder die Gesundheit von Menschen oder die Sicherheit von Sachen erforderlichen allgemein verbindlichen Anordnungen treffen. Besteht die Gefahr, dass eine unaufschiebbare Maßnahme vereitelt oder unterlassen werden könnte, so ist er im erforderlichen Umfang zur Erlassung sofort vollziehbarer einstweiliger Verfügungen berechtigt…