Alles im grünen Bereich

Bei der Gemeinderatssitzung am Gründonnerstag wurde die Jahresrechnung 2017 einstimmig genehmigt, Bürgermeister Hermann Föger, der nach längerem Krankenstand die Sitzung wieder leiten konnte, einstimmig entlastet. Der Verschuldungsgrad der Gemeinde Obsteig beträgt per 31.12.2017 51,49%. Von der Aufsichtsbehörde angemahnt wurden die kaum vorhandenen Rücklagen. Nur ca. € 40 befinden sich derzeit auf einem Sparbuch der Gemeinde.

Hermann

 

 

Ausgebrannt …

Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Obsteig war es bei der Jahreshauptversammlung am Samstag, den 17. März 2018 nicht möglich einen neuen Kommandanten zu benennen. Sowohl OBI Erich Mirth als auch OV Herbert Krug hatten zuvor ihren Rücktritt aus dem Kommando der Feuerwehr bekannt gegeben.

Berichte und Bilder http://www.feuerwehr-obsteig.com/136-jahreshauptversammlung/ und http://www.obsteigaktuell.info/2018/03/19/jh-der-freiwilligen-feuerwehr-obsteig/

Danke Erich für deinen jahrelangen, verantwortungsvollen Einsatz für unsere Sicherheit!

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Eine kleine Gemeinde wie Obsteig braucht engagierte Menschen, die ehrenamtlich Aufgaben übernehmen, die  die Gemeinde niemals zukaufen könnte. Besonderer Einsatz und Engagement bergen jedoch auch die Gefahr des „Ausbrennens“, des oft zitierten „Burn-out“. Einsatz bedeutet Stress, Verantwortung und leider auch sehr oft Kritik. Viel zu selten jedoch Anerkennung und Lob. Hier wäre es hoch an der Zeit, auch in unserer Gemeinde Überlegungen anzustellen, in welcher Form sich die Gemeinde bei ihren Ehrenamtlichen bedanken könnte.

Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus

Bei der GENERALVERSAMMLUNG 2018 des Vereines Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus am Montag, 19. März 2018 im Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus stand auch die Wahl eines neuen Vorstands auf der Tagesordnung. Nach 15 Jahren Obmannschaft für den Verein Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus legte Hannes Metnitzer sein  Amt zurück.

Ursprünglich am 13. Juli 1989 bei der Gründerversammlung des Museum- und Heimatvereines als Museum geplant, fanden seit 1990 eine Reihe von Ausstellungen regionaler und überregionaler Künstler im Mesnerhaus statt. Seit 2003 bietet, unter der Vereinsbezeichnung „Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus/Mieming“, das Team rund um Hannes Metnitzer Künstlern die Möglichkeit, ihre  Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. 156 Vernissagen wurden in diesem Zeitraum gestaltet. Bedauerlicherweise war es nicht möglich für den finanziell auf soliden Beinen stehenden Verein einen neuen Vorstand zu nominieren. Interimistisch, nicht zuletzt auch um die bereits fixierten Austellungen des heurigen Jahres sicherzustellen, führt der bisherige Vorstand die Agenden des Vereines weiter. Sollte jedoch bis zur nächsten ausserordentlichen Generalversammlung im November 2018 kein neues Team gefunden werden, droht dem Verein die Auflösung.

Mitglieder Mesnerhaus

Hannes Metnitzer hat am Mozarteum in Salzburg studiert und lebt mit seiner Familie in Obsteig, ist Bildhauer und Professor am  Institut für Sozialpädagogik in Stams. Aufgewachsen ist Hannes  Metnitzer im Steirischen Oberwölz.

Als universelle Künstlerpersönlichkeit ist Hannes Metnitzer heute auch leidenschaftlicher Saxophonist in der Formation der Saxoholics. In Obsteig schauen wir uns immer noch gerne einmal seine kritisch-humorvollen Titelblätter von Nuis Schmålz an.

Danke für 15 Jahre ehrenamtliche  Obmannschaft im Verein Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus!

Derzeit im Mesnerhaus zu sehen:

Meine keramischen Kleider/Gewänder/Gewandungen sind in verschieden farbigen Tonen geformt, in „shape“ gebracht durch meine Hände, die Luft zum Trocknen und das Feuer zum dauerhaften Bewahren der Form.

Katharina Schmidinger

NÄCHSTE VERNISSAGE:

06. April 2018, 19 Uhr


CHARLOTTE FRIEDL

Malerei

Unsere Chronik digital

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Chronik_Home

Die Studenten des IT Kollegs Imst sind dabei Auszüge aus unserer Dorfchronik zu digitalisieren. Sie testen derzeit verschiedene Möglichkeiten für uns. Ziel ist es, dass nach Abschluss der Diplomarbeit und Übergabe an die Gemeinde Obsteig, das Chronikteam möglichst einfach die Arbeit fortsetzen kann ;). Eine Handyapp von Adobe erscheint im Moment als am besten geeignet.

 

Umwidmung „Wald“

In der Gemeinderatssitzung vom 08. 03. wurde mit 11 Ja-Stimmen und einer Stimmenthaltung (Ersatzgemeinderätin Elisabeth Kössler) eine Umwidmung im Bereich „Fasserler“ beschlossen.

Umwidmung Fasseler

Widmungsansuchen, die  bei der Gemeinde vorgebracht werden,  sind danach zu beurteilen, ob sie zur nachhaltigen, räumlichen und wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde beitragen und rechtlich möglich sind. Der Raumplaner der Gemeinde berät dabei die Gemeinde und im Planungsgespräch auch den Grundbesitzer. Den Antrag auf Umwidmung stellt dann der Bürgermeister, der Gemeinderat stimmt darüber ab. Es gilt die jeweiligen Einzelinteressen mit den langfristigen Entwicklungsplänen der Gemeinde „unter einen Hut zu bringen“.

Die Umwidmung in Wald dient der Umsetzung der Ziele des örtlichen Raumordnungskonzeptes und ist im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Gemeinde. Die Änderung des Flächenwidmungsplanes schafft die rechtliche Grundlage zur Errichtung eines Austraghauses im Nahebereich des bestehenden landwirtschaftlichen Betriebes, wobei alle Gebäude und Anlagen in einer Sonderfläche Hofstelle mit „Objekten auf mehreren nicht zusammenhängenden Grundflächen“  zusammengefasst werden.

Alle  hierzu erforderlichen Gutachten lagen im Gemeindeamt vor. Auf Grund der am Hof lebenden Personen und Generationen, sowie der touristischen Nutzung (3 Ferienwohnungen) des Wohnobjektes erschien eine Wohnnutzfläche von insgesamt bis max. 380 m² gerechtfertigt und vertretbar (Abteilung Agrarwirtschaft).

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Die Nutzung der Gebäude ist beschränkt auf den eigenen Wohnbedarf zum Betreiben der Hofstelle. Das Vermieten an Außenstehende ist somit untersagt und würde einer rechtswidrigen Nutzung mit den entsprechenden Rechtsfolgen entsprechen.

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Die Fläche befindet sich zum Teil im Landschaftsschutzgebiet „Mieminger Plateau“,  deshalb wurde eine Stellungnahme bei der zuständigen Dienststelle der BH Imst angefordert. Es wurde darin die Fläche als geeignet festgestellt.

Da sich der Planungsbereich in einem gut einsehbaren Bereich im freien Landschaftsraum befindet, ist im Bauverfahren auf eine schonende Einbindung aller Gebäude und Anlagen ins Landschaftsbild zu achten.

Der  Beschluss  aus der Gemeinderatssitzung vom 08. 03. wird nur rechtswirksam, wenn innerhalb der Auflegungs- und Stellungnahmefrist keine Stellungnahme zum Entwurf abgegeben wird.

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Datenquelle: www.basemap.at

 

Guter Winter für Grünberglift

Aufgrund des guten Winters konnte man sich beim Schilift über eine 27% Steigerung der Kartenverkäufe im Vergleich zum Vorjahr freuen.

Dr. Walter Renner wird GF Andreas Perberschlager von der Schiregion Hochötz um einen neuen Vorschlag für die Abrechnung der Gäste mit Regiocard ersuchen. Die umgerechnet 17 Cent erscheinen als deutlich zu gering im Vergleich zu den 79 Cent pro Fahrt für Tagesgäste, die vor Ort ihr Ticket lösen.

Ein neuer Pachtvertrag für die Grünbergalm wurde mit Ali Hasgül ausverhandelt. Der plant einen am Plateau bewährten Mix aus Pizzeria und regionalem Wirtshaus anzubieten.   Wie immer gilt es, etwaige offene Behördenauflagen durch den Verpächter zügig umzusetzen. Nachverhandlungen sind noch im Gange.

Geplanter Beginn für das neue Pachtverhältnis ist der 01.05.2018.

Big Transformers: Sharing- Economy auf dem Vormarsch

Immer mehr Gäste buchen auf Internetportalen wie Airbnb oder Wimdu. „Willkommen zuhause“, mit diesem Slogan bewirbt Airbnb seine Plattform, bei der private Unterkünfte vermietet werden. Menschen weltweit nutzen das Angebot. Aufgrund der günstigen Preise, aber auch um mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. Der Gast erhofft sich so, das „echte, authentische, nicht-kommerzielle Tirol“ zu erleben. Die Sharing Economy ein Phänomen des Internets und der Digitalisierung. Teilen, Leihen oder Vermieten unter Privaten gibt es schon seit langem. Das Internet sorgt dafür, dass Interessenten einander besser und schneller finden. Die Plattformen, die vermitteln, verdienen an den nicht gerade geringen Vermittlungsgebühren.

Auch in Obsteig finden sich Unterkünfte, die über Airbnb gebucht werden können:

Quelle:   https://www.airbnb.at/s/Obsteig–%C3%96sterreich

Dieses neue und äußerst erfolgreiche Geschäftsmodell wirft jedoch immer wieder Fragen bezüglich der steuer-, sozial- und gewerberechtlichen Verpflichtungen der Airbnb-Vermieter auf.  Die regionale Gästekarte steht beispielsweise, nur jenen Gästen zu für die ordnungsgemäß die Ortstaxe an den TVB abgeführt wird. Regelungen, wie sie für Privatzimmervermieter bzw. gewerbliche Vermieter gelten, müssen auch für Airbnb und Co. gelten. Neueste Entwicklung: Einige Hoteliers und Pensionsbetreiber (bisher schärfste Kritiker dieser Portale) ergreifen die „Flucht nach vorne“ und bieten ihre Objekte ebenfalls über die „Sharing-Portale“ an.

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Quelle: https://backend.yourstory.com/wp-content/uploads

Mehr zum Thema gibt es auch in der  aktuellen Ausgabe des Gemeindemagazins Kommunal :

Plattformen für private Zimmervermittlung nehmen den kommerziellen Tourismusbetrieben immer mehr Geschäft weg. Gemeinden leiden vor allem darunter, dass Abgaben nicht bezahlt werden. Aber können Airbnb & Co auch eine Chance sein?

(Kommunal, Ausgabe März 2018)

https://kommunal.at/artikel/airbnb-segen-oder-fluch/

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Beschlussfassung über den Obsteiger Haushaltsplan 2018

Der Voranschlagsentwurf für das Haushaltsjahr 2018 wurde in einer Arbeitssitzung vorbesprochen, vom 31. 01. 2018 bis einschließlich 15. 02. 2018 zur öffentlichen Einsichtnahme aufgelegt und in der Sitzung des Gemeinderats vom 08. 03. einstimmig beschlossen. Schriftliche Einwendungen  zum Voranschlagsentwurf waren nicht eingebracht worden.

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Die wichtigsten Zahlen aus dem Budget 2018:

Ordentlicher Haushalt:

Einnahmen                     € 2.937.200,00

Ausgaben                        € 2.937.200,00

Außerordentlicher Haushalt:

Einnahmen                     € 624.700,00

Ausgaben                        € 624.700,00

Budget 2018

 

2. Tiroler Lehrlingsgala des Alpenresort SCHWARZ

Wir durften neben zahlreichen anderen Ehrengästen und den stolzen Familien der Lehrlinge des Alpenresort SCHWARZ  einer beeindruckenden  Leistungsschau der angehenden  Tourismusfachkräfte beiwohnen.

Mit dabei aus Obsteig die 16jährige Laura, Restaurantfachfrau im ersten Lehrjahr und ihre Eltern und Großeltern.

Die Lehrlinge aus Küche und Service stellten selbständig ein viergängiges Menü zusammen und servierten es ihren Gästen. Die wichtigste Ressource in einer Region sind die Jugendlichen bzw. die Lehrlinge. Die Tourismuswirtschaft  braucht gut qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und deshalb ist es überaus  wichtig, Jugendliche gut auszubilden und wenn sie erfolgreich sind, sie auch dementsprechend zu ehren.

Chapeau!