Landwirtschaftliche Vorsorgeflächenflächen: Stellungnahmen

Nach Ablauf von  Auflage und Stellungnahmefrist des Verordnungsentwurfes der Landesregierung über das Regionalprogramm betreffend landwirtschaftlicher Vorsorgeflächen im Planungsverband Oberes Inntal und Mieminger Plateau lagen dem Obsteiger Gemeinderat mehrere Stellungnahmen von betroffenen Obsteigern und Obsteigerinnen vor. Sie wurden einzeln und eingehend mit dem Raumplaner der Gemeinde anlässlich einer Arbeitssitzung durchgegangen.

Da es sich jedoch um eine Verordnung des Landes handelt, kann die Gemeinde die eingegangenen Stellungnahmen nur –  durch eine weitere Stellungnahme der Gemeinde ergänzt –  an die Landesregierung weiterleiten.

Vorsorgeflächen

Quelle: https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/raumordnungueberoertliche-%20raumordnung/raumordnungsprogramme

Im Sinne des Gleichbehandlungsgrundsatzes sollen alle Hofstellen von den Vorsorgeflächen ausgenommen und einheitlich ein Abstandsbereich von 10 Metern von allen bewohnten Gebäuden eingehalten  werden.

Der zu einem bestimmten Zeitpunkt festgestellte Bodenertrag (Bodenklimazahl) führt manchmal zu schwer nachvollziehbaren Grenzziehungen. Eigener Grund ist Vorsorgefläche, Nachbargrund nicht. Eine Neubewertung wird nach derzeitigem Wissensstand frühestens in zehn Jahren wieder durchgeführt werden. Bei gegenwärtig als Pferdekoppel genutzten Flächen wurde auch kein Bodenertrag festgehalten.

Auch in den neuen Vorsorgeflächen ist die Errichtung von Gebäuden, die bisher im Freiland möglich waren zulässig.

Unbebaute Sonderflächen wurden jedoch in die Vorsorgeflächen aufgenommen. Hier besteht schon seit Jahren die Verpflichtung der Gemeinden diese nach einer bestimmten Zeit rückzuwidmen. Viele Gemeinden sind jedoch dieser unpopulären Aufgabe nicht nachgekommen. Mit der Einführung des elektronischen Flächenwidmungsplanes werden nun diese Sonderflächen automatisch und von Amts wegen nach fünf Jahren rückgewidmet.

Gemüse

UNSER NEUES CHRONIKTEAM…

Sabine Ortner, Ilka Ebbert, Martha Witsch, Hannes Faimann, Herbert Krug und Klaus Rieser

bilden das neue Chronikteam von Obsteig. Es soll die Arbeit unseres verdienten Dorfchronisten Hubert Stecher wieder aufgenommen und in seinem Sinne fortgesetzt werden. Das  Ziel ist es, eine moderne Art von Chronik zu schaffen, die für Jung und Alt interessant ist. Für Obsteig sollte sich aus der Arbeit aber auch ein touristischer Mehrwert ergeben. Wir werden deshalb mit eurer Hilfe historisch relevantes Material

  • Sammeln und Archivieren
  • Digitalisieren und Publizieren
  • Interpretieren und Präsentieren

 

Sammeln und Archivieren

Der Chronist als Jäger und Sammler: Alles was objektiv oder subjektiv materiell oder immateriell  als wert zu bewahren erscheint, wird gesammelt. Dabei kann es sich um Fotos, Tondokumente, Alltagsgegenstände, Druckwerke u.v.m. handeln. Eine besondere Herausforderung für die Gemeinde und das Team stellt die Verwahrung und Archivierung des Materials dar.  Hier ergibt sich ein nicht unerheblicher Raumbedarf. Es muss aber auch ein System eingerichtet werden, um Dokumente bei Bedarf wieder schnell aufzufinden.

Digitalisieren und Publizieren

Auffindbarkeit bedeutet heutzutage auch immer im Worldwide Web zu finden zu sein. Die Digitalisierung unserer Dorfchronik steht an und wird in Zusammenarbeit mit dem Medienkolleg Imst in Angriff genommen .

Interpretieren und Präsentieren

Nicht nur via Internet sollen die Daten sichtbar und unkompliziert zugänglich sein. Aus Alt mach Neu. Die gesammelten Dokumente stehen schließlich bereit für unsere Vereine, Familien, Gäste, Firmen und  Schulen als Basis oder Ergänzung ihrer Veranstaltungen und Festeln, aber auch für neue wissenschaftliche Fragestellungen und Projekte.

Wer Zukunft gestalten will, achtet die Vergangenheit.

 Peter Amendt;(*1944), Franziskaner

 

Neues vom Schulsprengel

nms mIEMING

Raumbedarf

Trotz konstanter Schülerzahlen verwies NMS Direktorin Andrea  Schönherr  in der Schulsprengelsitzung am 30. Mai auf einen gestiegenen Raumbedarf. Dieser ist vor allem der Forderung nach individualisierter Betreuung in Fördergruppen, Beratungsgesprächen und Kleingruppenunterricht geschuldet.

Schularzt

Auch die Funktion des Schularztes war nachzubesetzen.  Dankenswerterweise  erklärten sich Dr. Adelheid Pirktl und Dr. Maria Strigl bereit, diese verantwortungsvolle Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler der NMS Mieming zu übernehmen. Sie sind die neuen Mieminger Schulärztinnen.

Projekt „Mobile Learning“

Digitale Bildung soll möglichst breitflächigen Eingang in Österreichs Schulen finden. Das im Herbst 2015 in Zusammenarbeit zwischen Bildungs- und Infrastrukturministerium gestartete Projekt „Mobile Learning“ basiert auf einem schulübergreifendem Peer-Learning-Ansatz und zeigt wie sehr Schülerinnen und Schüler vom Einsatz digitaler Medien profitieren.

Individuelles Lernen wird gefördert, Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Lernfortschritten arbeiten an gemeinsamen Aufgabenstellungen und in Teams zusammen, auf unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten kann gut eingegangen werden. Die Lehrenden der teilnehmenden Schulen sehen die Gewinne durch die Projektteilnahme in der Qualitätssteigerung für ihren Unterricht sowie der bessere Vernetzung und Zusammenarbeit mit den KollegInnen innerhalb der eigenen Schule und mit anderen Schulen.

Quelle: https://www.bmb.gv.at/ministerium/vp/2016/20161110.html

Um dieses erfolgreich eingeführte Projekt fortzusetzen, ist es geplant, weitere iPad Klassen  in der NMS einzurichten. Anlässlich eines Elternabends erhielten Clemens Krabacher  und  Stefan Pult breite Zustimmung von Seiten der Eltern der Schülerinnen und Schüler.  Finanzielle Unterstützung gibt es bei Bedarf über die „Grüne Schwarz Blume“ des Alpenresort Schwarz und ein Vorfinanzierungsmodell über den Schulsprengel.

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Save the date: Am 5. Juli veranstaltet die NMS Mieming einen Charitylauf zugunsten des Österreichischen Jugendrotkreuz.

Erste Sitzung des neuen Chronikteams

Am Mittwoch, den 7. Juni trifft sich das neue Obsteiger Chronikteam zu einem ersten Treffen und Ideenaustausch.

Diese erste Sitzung findet um 20:00 Uhr im Gemeindesaal statt. Kurzentschlossene, die sich noch zum Thema Dorfchronik einbringen wollen, sind selbstverständlich herzlich willkommen.

Finsterfiecht 44 im Jahre 1969 und rechts heute. Da lassen sich vielleicht noch beeindruckendere Gegenüberstellungen finden … 😉

Newsflash

Bauprojekt Langgarten

Das ehemalige Forsthaus muss Platz machen für das neue Bauprojekt der NHT.

Strassenrückbau Obsteig

Die Fernpass-Strategie der Landesregierung hat das Ziel eines spürbaren Rückgang der Verkehrsbelastung auf der Fernpassroute.  Durch straßenbauliche Maßnahmen, als eine der ersten darunter  der Rückbau der Ortsdurchfahrt Obsteig, sollen betroffene Anrainer spürbar entlastet werden.

Langsam werden auch die Kosten bekannt, die dabei auf die Gemeinde Obsteig entfallen werden: rund 1 Million Euro.

million

Landwirtschaftliche Vorsorgeflächen

Bis Montag, den 22. Mai, können noch Stellungnahmen zum Verordnungsentwurf betreffend der landwirtschaftichen Vorsorgeflächen in der Gemeinde eingereicht werden. Die Gemeinde wird diese dann gesammelt und mit einer Stellungnahme des Gemeinderats ans Land weiterleiten. Über etwaige Abänderungen des Entwurfs entscheidet jedoch ausschließlich die Landesregierung.

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Gemeinde Obsteig als Projektpartner für Tourismuskolleg Innsbruck und IT-Kolleg Imst

Auszug aus der Projektbeschreibung der Studierenden des Tourismuskollegs Innsbruck

TKI

Diese Diplomarbeit soll die bisherige Entwicklung zusammenfassen und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation des Skigebietes darstellen. Ein weiterer Hauptbestandteil der Arbeit ist die Erarbeitung von Ansatzpunkten zur attraktiven Gestaltung der Grünbergalm im Winter aber vor allem auch im Sommer.

Die  Zielsetzungen der Gruppe:

  • Aufzeigen interessanter Zielgruppen und einen darauf abgestimmten Marketing-Mix
  • Ideengebung für den Grünberg mittels „Best-Practice“-Beispielen
  • Aufzeigen der bisherigen touristischen Entwicklung und der damit verbundenen Probleme
  • Darstellung der strategischen Management-Grundsätze und einer Checkliste für die öffentliche Diskussionsrunde

Die Gruppe wird versuchen –  unter objektiver Betrachtung –  einen machbaren Lösungsvorschlag für die Gemeinde Obsteig zu gestalten.

Projektbetreuer ist MMag. Alexander Zeilinger

Auszug aus der Projektbeschreibung des IT-Kollegs Imst

IT_Kolleg Imst

Die Gemeinde Obsteig beabsichtigt,  eine moderne Art der Dorfchronik zu schaffen. Die Idee ist es, die Verwaltung der Chronik der Community zu übergeben. Dabei soll ein Kernteam der Gemeinde die Inhalte pflegen und erweitern.

Das wichtigste Element dabei ist eine Datenbank-Anwendung (Webseite mit Datenbanksystem im Hintergrund), welche folgende Grundfunktionalitäten bieten soll:

Interessierte (BürgerInnen, SchülerInnen, Gäste, Tourismusverband, Gemeinde, Presse, etc.) sollen über eine Suchfunktion einfach zu interessanten Inhalten kommen. Dies soll sowohl vom PC als auch von mobilen Endgeräten aus möglich sein (Responsive Design).

Teil der Arbeit sind die Recherche, der Vergleich und die Auswahl geeigneter Software, welche die obigen Anforderungen erfüllt. Dazu soll ein Auswahlkatalog erstellt werden. Diese Software ist beim Projektpartner im Betrieb zu nehmen und ausführlich zu testen. Des Weiteren soll ein Benutzerhandbuch für den Betrieb der Software verfasst werden und ein geeignetes Datensicherungskonzept vorgelegt werden. Die Digitalisierung der bestehenden Inhalte ist ein weiterer wichtiger Teil des Projekts.

Projektbetreuer ist DI Michael Gamper .

Grünberg 4.0

Die Projektgruppe des Tourismuskollegs rund um MMag. Alexander Zeilinger war am heutigen Nachmittag in Obsteig, um sich vor Ort zu informieren. Nach einer kurzen Einführung ins Thema ging es gleich direkt hinauf zum Lift. Anna Meraner, Viktoria Heinricher und Johannes Tilg waren beeindruckt vom perfekt renovierten Zustand der Grünbergalm und dem Gelände, das zahlreiche Aktivitäten zulässt.

Dr. Walter  Renner und Mag. Sabine Ortner standen für die ersten Fragen der Studentinnen und Studenten  zur Verfügung. Hier einige Fotos von diesem inspirierenden Nachmittag.

Erste Ergebnisse und eine kurze Präsentation der angedachten Projekte sind für Mai geplant.

Wir freuen uns weiterhin auf Anregungen aus der Bevölkerung.

Grünberg_Prokektgruppe TKI

v.l.: Walter Renner, Anna Meraner, Viktoria Heinricher, Alexander Zeilinger, Johannes Tilg

Vergabe Austausch Wasserzähler

Wasserzähler messen Wassermengen. Werden sie zur Abrechnung verwendet, müssen sie dem Maß- und Eichgesetz entsprechen und gemäß Eichgesetz alle fünf Jahre neu geeicht/ausgetauscht werden.

Bis 15. März waren vier Angebote für den Austausch der Wasserzähler in den Obsteiger Haushalten in der Gemeinde eingelangt. Diese wurden anlässlich der Gemeinderatsitzung  vom 16. 03. geöffnet und verlesen.

Die drei Obsteiger Betriebe (Fa. MS-Haustechnik GmbH, Fa. Stengg,   Fa. Pfausler GmbH)  boten ihre Leistungen jeweils zum exakt gleichen Betrag von € 13.850,- netto an. Das Angebot der Mieminger Firma Larcher lag mit € 10.750,- netto preislich deutlich darunter.

Der Gemeinderat beschloss daher einstimmig, den Auftrag über den  Austausch der neu zu eichenden Wasserzähler in den Obsteiger Haushalten an die Mieminger Firma Larcher zu vergeben.

wasserzähler

In den nächsten Wochen werden alle Wasserzähler durch neu geeichte Zähler ausgetauscht. Die Gemeinde Obsteig wird die Haushalte mittels Rundschreiben informieren.

Zur Vorgeschichte:

Der Tagesordnungspunkt hatte bereits am 16. Februar einmal vertagt werden müssen, da nicht alle Obsteiger Betriebe zur Legung eines Kostenvoranschlags eingeladen worden waren.

Der dritte Obsteiger Betrieb legte sodann ein wesentlich günstigeres Angebot vor.  Es stellte sich jedoch heraus, dass er von anderen Voraussetzungen (zum Beispiel Terminabklärung für Wasseruhrentausch von Seiten der Gemeinde, etc.) ausgegangen war.

Bei der einige Tage später stattfindenden Arbeitssitzung des Gemeinderats legten die  drei Obsteiger Betriebe ein gemeinsames Angebot vor. Nach längeren Diskussionen erschien es dem Gemeinderat in der Folge sinnvoller, noch einmal die Betriebe zu einem separaten  Kostenvoranschlag einzuladen. Dies auch  deshalb, um einen letztverantwortlichen Ansprechpartner klar festlegen zu können. Man entschied sich auch dafür, zwei Mieminger Betriebe um einen Kostenvoranschlag zu bitten,  um den Preisvorschlag der Obsteiger einordnen zu können. Ergebnis siehe oben!

wasser

Chronikteam

Wir sind dabei, gemeinsam mit  Hannes Faimann ein Chronik-Team zusammenzustellen.

altes bewahren

Innerhalb kurzer Zeit wurden jetzt schon zweimal Anfragen bezüglich historischer Obsteiger Kulturgüter an die Gemeinde gerichtet. Im ersten Fall handelte es sich um das Gipfelkreuz am Wank, im zweiten um Informationen rund um die Klammermühle.

Beide Male konnte das Gemeindeamt nur mit dem Hinweis auf die Chronikbücher in der Bibliothek und das geplante neue Chronikteam die Anrufer vertrösten.

Bei der Gemeinderatssitzung vom 16. 03. lud deshalb BM Hermann Föger alle, die in irgendeiner Form beim Chronikteam mitarbeiten wollen, ein, sich bei Sabine Ortner oder direkt im Gemeindeamt zu melden.

„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“

Thomas Moore

Ausmaß und Art der Mitarbeit ist selbstverständlich frei wählbar und wird erst Gegenstand der ersten Sitzung unseres Teams im Gemeindeamt sein.

Deshalb hier noch einmal unser Kontaktformular:

Wir freuen uns auf diese interessante und spannende Aufgabe.

Landwirtschaftliche Vorsorgeflächen Mieminger Plateau

Vorsorgeflächen

Der  Verordnungsentwurf der Landesregierung über die Erlassung der landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen „PV Inntal – Mieminger Plateau“  wurde in den letzten Tagen an die Gemeinden übermittelt und wird dort von 20.03.2017 bis einschließlich 22.05.2017 zur öffentlichen Einsichtnahme aufliegen. Es besteht das Recht, innerhalb dieses Zeitraums schriftliche Stellungnahmen abzugeben.

Die Festlegung von landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen dient dem Schutz von Flächen, die für eine regionale und landesweite Landwirtschaft von besonderer Bedeutung sind.

Die unmittelbare Rechtswirkung der Festlegung der landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen besteht im Verbot der Ausweisung von Siedlungserweiterungsgebieten in den Örtlichen Raumordnungskonzepten und im Verbot der Baulandwidmung durch die Gemeinden. Das bedeutet, dass innerhalb der landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen nur jene Bauten möglich sind, die im Freiland zulässig sind (bei sonstiger baurechtlicher Zulässigkeit). Weiters ist die Widmung von Sonderflächen zulässig, wenn sie den Zielsetzungen des Regionalprogramms betreffend landwirtschaftliche Vorsorgeflächen nicht widersprechen. Dazu zählen vor allem Sonderflächen für landwirtschaftliche Gebäude (außer für die Intensivtierhaltung), soweit sie mit den Zielen der örtlichen Raumordnung vereinbar sind.
( Quelle: Regionalprogramm betreffend landwirtschaftliche Vorsorgeflächen, Amt der Tiroler Landesregierung Sachgebiet Raumordnung )