Fortschreibung Obsteiger Raumordnungskonzept

Einstimmig beschloss der Gemeinderat von Obsteig die Auflage der Fortschreibung des Raumordnungskonzepts. Das örtliche Raumordnungskonzept ist auf einen Zeitraum von 10 Jahren ausgerichtet.

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Der Entwurf wird während sechs Wochen  zur öffentlichen Einsichtnahme aufgelegt. In dieser Zeit steht jedermann das Recht zu, eine schriftliche Stellungnahme zum Entwurf abzugeben.

Am 28. Juni ist eine öffentliche Präsentation des ÖRK in der Gemeinde geplant.

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Das Ziel ist eine geordnete räumliche Entwicklung unserer  Gemeinde. Eines der vorrangigen Ziele ist es, das Ortszentrum von Obsteig in seiner Dienstleistungs- und Nahversorgungsfunktion sowie als Standort der sozialen Infrastruktur auszubauen,  das Ortsbild insgesamt zu erhalten bzw. zu verbessern.

In den übrigen Ortsteilen soll eine möglichst das Landschaftsbild schonende bauliche Entwicklung erfolgen:

Obsteig – Unterstrass / Oberstrass / Langgarten / Siedlung
Die bestehende Mischfunktion soll erhalten bleiben, dies soll bei der künftigen Verstärkung der Wohnfunktion berücksichtigt werden. Die Hauptentwicklung soll in überwiegendem Maße entlang der Landesstraße bei den bestehenden Siedlungsansätzen stattfinden.
Obsteig — Gewerbegebiet
Die weitere Entwicklung des Gewerbegebietes darf durch die mögliche angrenzende Wohnfunktion nicht beeinträchtigt werden, es ist auf eine sorgfältige Abstimmung durch geeignete Schutzmaßnahmen zu achten.
Obsteig — Holzleiten
Für die weitere Entwicklung soll der Schwerpunkt „Landwirtschaft“ und „Tourismus“ beibehalten werden, die Wohnfunktion soll darauf abgestimmt werden.
Obsteig — Wald, Thal, Finsterfiecht, Gschwent, Aschland
Ziel der Siedlungsentwicklung in den Weilerbereichen ist die Erhaltung der Standortvoraussetzungen der landwirtschaftlichen Betriebe. Bauliche Entwicklungen sind nur im Rahmen der ausgewiesenen baulichen Entwicklungsbereiche möglich. Die Ausweisung landwirtschaftlicher Sonderflächen sollte primär innerhalb und nur in begründeten Fällen außerhalb des Siedlungsentwicklungsbereiches erfolgen.
(Quelle: Verordnungstext – 1. Fortschreibung Örtliches Raumordnungskonzept Obsteig)

Hier geht’s zum Bericht in der Tiroler Tageszeitung:

http://www.tt.com/home/14385664-91/obsteig-arbeitet-an-entwicklung.csp

 

 

Chronikteam Obsteig: auf den Spuren von Hermann Rieser

Luzia Krug hat sich gemeinsam mit einer Kollegin in ihrer Diplomarbeit an der Ferrarischule mit dem Leben und Wirken des Obsteiger Künstlers Hermann Rieser auseinandergesetzt. Das Obsteiger Chronikteam lädt am 08. Juni zur Eröffnung einer Austellung im Stadel von Schneggenhausen, bei der das Werk Hermann Riesers vorgestellt wird. Die Ausstellung dauert von 09. bis 17. Juni.

Ausstellung Rieser

In der Gemeinde Obsteig gibt es fast in jedem Weiler oder Ortsteil einen Brunnen. Bei fast jedem dieser Brunnen begegnet man einer Brunnenfigur. Das Besondere daran ist, dass fast alle dieser Figuren von Hermann Rieser stammen.

Neben Holzmasken und Krippen findet sich auch in der Obsteiger Kirche und auf dem dazugehörigen Friedhof mit der Figur des Heiligen Josef und dem Bußkreuz an der Südseite der Kirche die künstlerische Handschrift von Hermann Rieser.

In den Obsteiger Kapellen hat er Figuren restauriert, in der Kapelle in Thal hat er eine Figur angefertigt.

Der Freiheitskämpfer ist das Werkstück, das er bei seiner Abschlussprüfung anfertigte.

Das Sgraffito an der Hauswand von Anton Plattners Bauernhof ist vielen Obsteigern bestens vertraut. Und auch dieses stammt von Hermann Rieser.

Quelle: Krug, Luzia. Spuren des Bildhauers Hermann Rieser in Obsteig. Eigenverlag, 2018

 

Grünberg schreibt schwarze Zahlen

So könnte eine Meldung laut einer Stärken/Schwächenanalyse von Anna Meraner hinsichtlich des Betriebsergebnisses unseres Grünbergs problemlos aussehen.

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Die Studentin am Tourismuskolleg Innsbruck hat am gestrigen Donnerstag gemeinsam mit  Viktoria Heinricher, Leonhard Mehl und Johannes Tilg die Ergebnisse ihrer Diplomarbeit zum Thema Grünberg präsentiert. Die Wettbewerbsfaktoren des Gebietes seien äußerst  positiv, besonders der Sommer biete ein vielversprechendes Entwicklungspotential.

Offensichtlich ist, dass dringender Handlungsbedarf am Grünberg besteht. Das Hauptaugenmerk muss hierbei eindeutig auf der Erstellung eines Angebots für den Sommer liegen. Die Tatsache, dass der Sommer mit über 200% und der Winter mit über 100% im Wettbewerbsfaktor über dem Tiroler Durchschnitt liegen, ist ein sehr positiver Aspekt und zeigt uns, dass Kunden vorhanden wären, jedoch das Angebot fehlt.

 Meraner, Tilg, Diplomarbeit 2018, TKI

Viktoria Heinricher empfiehlt im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung des Sommerangebots beispielsweise als eine erste unkomplizierte Maßnahme die Errichtung eines Kneippweges und eines Boulderparks. Im Winter sei  ihrer Meinung nach eine umweltschonende Erweiterung des Schigebiets nur schwer denkbar.

Besonderes Augenmerk auf die Gastronomie legte Leonhard Mehl.  Auch die Grünbergalm  „alleine erwirtschafte einen Gewinn, läge im brancheninternen Vergleich im Mittelfeld“. Bis dato sucht die Grünbergalm jedoch dringend einen Pächter für die Sommersaison, da die Verhandlungen mit  Herrn Hasgül zu keinem positiven Abschluss gebracht werden konnten.

Neben dem Ausbau des Sommerangebots führt laut den Studenten des Tourismuskollegs der Weg aus der Krise nur über eine  bewusste Positionierung als Naherholungsgebiet für Innbruck und Freizeitarena für Einheimische und Gäste.

Daneben bedarf es umgehend  „einer gut durchdachten Öffentlichkeitsarbeit, welche über einen längeren Zeitraum zum Erfolg führen wird“ betont Johannes Tilg in seiner Arbeit.

Besonders im Fehlen dieser Öffentlichkeitsarbeit für den Grünberg sehen die Studenten den Grund für die wirtschaftlichen Probleme des Gebiets – und dies ausdrücklich trotz bester Voraussetzungen.

Als Best Practice Beispiel verweisen die Studenten auf Reith bei Kitzbühel, das bei ähnlicher Ausgangslage schwarze Zahlen schreibt.

PS: Die vier Studenten des Kollegs werden im Mai ihre Ausbildung am Tourismuskolleg mit einem Fachkolloquium und einer mündlichen Prüfung aus Spanisch, Französisch oder Italienisch abschliessen. Wir wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg in der spannenden Welt des Tourismus!

TKI

Tourismuskolleg Innsbruck als Alternative zu Fachhochschule und Uni
Vier Semester oder berufsbeglei­tend 6 Semester
- Drei Spezialisierungsmodule: In­ternationale Reisewirtschaft/Sport und Event/Hospitality Industry - Vier Fremdsprachen
- Jungbarkeeper/Jungsommelier/ Front Office Manager
- Projektreisen
- Keine Studiengebühren
- Abschluss: Touristikkaufmann/ Touristikkauffrau

Alles im grünen Bereich

Bei der Gemeinderatssitzung am Gründonnerstag wurde die Jahresrechnung 2017 einstimmig genehmigt, Bürgermeister Hermann Föger, der nach längerem Krankenstand die Sitzung wieder leiten konnte, einstimmig entlastet. Der Verschuldungsgrad der Gemeinde Obsteig beträgt per 31.12.2017 51,49%. Von der Aufsichtsbehörde angemahnt wurden die kaum vorhandenen Rücklagen. Nur ca. € 40 befinden sich derzeit auf einem Sparbuch der Gemeinde.

Hermann

 

 

Ausgebrannt …

Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Obsteig war es bei der Jahreshauptversammlung am Samstag, den 17. März 2018 nicht möglich einen neuen Kommandanten zu benennen. Sowohl OBI Erich Mirth als auch OV Herbert Krug hatten zuvor ihren Rücktritt aus dem Kommando der Feuerwehr bekannt gegeben.

Berichte und Bilder http://www.feuerwehr-obsteig.com/136-jahreshauptversammlung/ und http://www.obsteigaktuell.info/2018/03/19/jh-der-freiwilligen-feuerwehr-obsteig/

Danke Erich für deinen jahrelangen, verantwortungsvollen Einsatz für unsere Sicherheit!

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Eine kleine Gemeinde wie Obsteig braucht engagierte Menschen, die ehrenamtlich Aufgaben übernehmen, die  die Gemeinde niemals zukaufen könnte. Besonderer Einsatz und Engagement bergen jedoch auch die Gefahr des „Ausbrennens“, des oft zitierten „Burn-out“. Einsatz bedeutet Stress, Verantwortung und leider auch sehr oft Kritik. Viel zu selten jedoch Anerkennung und Lob. Hier wäre es hoch an der Zeit, auch in unserer Gemeinde Überlegungen anzustellen, in welcher Form sich die Gemeinde bei ihren Ehrenamtlichen bedanken könnte.

Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus

Bei der GENERALVERSAMMLUNG 2018 des Vereines Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus am Montag, 19. März 2018 im Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus stand auch die Wahl eines neuen Vorstands auf der Tagesordnung. Nach 15 Jahren Obmannschaft für den Verein Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus legte Hannes Metnitzer sein  Amt zurück.

Ursprünglich am 13. Juli 1989 bei der Gründerversammlung des Museum- und Heimatvereines als Museum geplant, fanden seit 1990 eine Reihe von Ausstellungen regionaler und überregionaler Künstler im Mesnerhaus statt. Seit 2003 bietet, unter der Vereinsbezeichnung „Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus/Mieming“, das Team rund um Hannes Metnitzer Künstlern die Möglichkeit, ihre  Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. 156 Vernissagen wurden in diesem Zeitraum gestaltet. Bedauerlicherweise war es nicht möglich für den finanziell auf soliden Beinen stehenden Verein einen neuen Vorstand zu nominieren. Interimistisch, nicht zuletzt auch um die bereits fixierten Austellungen des heurigen Jahres sicherzustellen, führt der bisherige Vorstand die Agenden des Vereines weiter. Sollte jedoch bis zur nächsten ausserordentlichen Generalversammlung im November 2018 kein neues Team gefunden werden, droht dem Verein die Auflösung.

Mitglieder Mesnerhaus

Hannes Metnitzer hat am Mozarteum in Salzburg studiert und lebt mit seiner Familie in Obsteig, ist Bildhauer und Professor am  Institut für Sozialpädagogik in Stams. Aufgewachsen ist Hannes  Metnitzer im Steirischen Oberwölz.

Als universelle Künstlerpersönlichkeit ist Hannes Metnitzer heute auch leidenschaftlicher Saxophonist in der Formation der Saxoholics. In Obsteig schauen wir uns immer noch gerne einmal seine kritisch-humorvollen Titelblätter von Nuis Schmålz an.

Danke für 15 Jahre ehrenamtliche  Obmannschaft im Verein Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus!

Derzeit im Mesnerhaus zu sehen:

Meine keramischen Kleider/Gewänder/Gewandungen sind in verschieden farbigen Tonen geformt, in „shape“ gebracht durch meine Hände, die Luft zum Trocknen und das Feuer zum dauerhaften Bewahren der Form.

Katharina Schmidinger

NÄCHSTE VERNISSAGE:

06. April 2018, 19 Uhr


CHARLOTTE FRIEDL

Malerei

Unsere Chronik digital

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Die Studenten des IT Kollegs Imst sind dabei Auszüge aus unserer Dorfchronik zu digitalisieren. Sie testen derzeit verschiedene Möglichkeiten für uns. Ziel ist es, dass nach Abschluss der Diplomarbeit und Übergabe an die Gemeinde Obsteig, das Chronikteam möglichst einfach die Arbeit fortsetzen kann ;). Eine Handyapp von Adobe erscheint im Moment als am besten geeignet.

 

Umwidmung „Wald“

In der Gemeinderatssitzung vom 08. 03. wurde mit 11 Ja-Stimmen und einer Stimmenthaltung (Ersatzgemeinderätin Elisabeth Kössler) eine Umwidmung im Bereich „Fasserler“ beschlossen.

Umwidmung Fasseler

Widmungsansuchen, die  bei der Gemeinde vorgebracht werden,  sind danach zu beurteilen, ob sie zur nachhaltigen, räumlichen und wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde beitragen und rechtlich möglich sind. Der Raumplaner der Gemeinde berät dabei die Gemeinde und im Planungsgespräch auch den Grundbesitzer. Den Antrag auf Umwidmung stellt dann der Bürgermeister, der Gemeinderat stimmt darüber ab. Es gilt die jeweiligen Einzelinteressen mit den langfristigen Entwicklungsplänen der Gemeinde „unter einen Hut zu bringen“.

Die Umwidmung in Wald dient der Umsetzung der Ziele des örtlichen Raumordnungskonzeptes und ist im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Gemeinde. Die Änderung des Flächenwidmungsplanes schafft die rechtliche Grundlage zur Errichtung eines Austraghauses im Nahebereich des bestehenden landwirtschaftlichen Betriebes, wobei alle Gebäude und Anlagen in einer Sonderfläche Hofstelle mit „Objekten auf mehreren nicht zusammenhängenden Grundflächen“  zusammengefasst werden.

Alle  hierzu erforderlichen Gutachten lagen im Gemeindeamt vor. Auf Grund der am Hof lebenden Personen und Generationen, sowie der touristischen Nutzung (3 Ferienwohnungen) des Wohnobjektes erschien eine Wohnnutzfläche von insgesamt bis max. 380 m² gerechtfertigt und vertretbar (Abteilung Agrarwirtschaft).

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Die Nutzung der Gebäude ist beschränkt auf den eigenen Wohnbedarf zum Betreiben der Hofstelle. Das Vermieten an Außenstehende ist somit untersagt und würde einer rechtswidrigen Nutzung mit den entsprechenden Rechtsfolgen entsprechen.

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Die Fläche befindet sich zum Teil im Landschaftsschutzgebiet „Mieminger Plateau“,  deshalb wurde eine Stellungnahme bei der zuständigen Dienststelle der BH Imst angefordert. Es wurde darin die Fläche als geeignet festgestellt.

Da sich der Planungsbereich in einem gut einsehbaren Bereich im freien Landschaftsraum befindet, ist im Bauverfahren auf eine schonende Einbindung aller Gebäude und Anlagen ins Landschaftsbild zu achten.

Der  Beschluss  aus der Gemeinderatssitzung vom 08. 03. wird nur rechtswirksam, wenn innerhalb der Auflegungs- und Stellungnahmefrist keine Stellungnahme zum Entwurf abgegeben wird.

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Datenquelle: www.basemap.at