Nachlese Gemeinderatswahl

Grafik_Gemeinderatswahl

Der neue Gemeinderat von Obsteig wird aus folgenden Mitgliedern bestehen:

Hermann Föger
Alexander Egger, Bernhard Falkner, Christian Grutsch, Erich Mirth, Margreth Muglach, Christian Oberguggenberger, Sabine Ortner, Andreas Riser, Stefan Rudig, Patrick Schaber, Simon Wilhelm, Marlies Witsch

Erstmals werden nun drei Frauen im Gemeinderat von Obsteig vertreten sein. 2004 waren Marlies Witsch und Sabine Ortner die ersten beiden Frauen, die die politische Bühne von Obsteig betraten. Als Ersatzgemeinderätinnen stehen für die kommende Gemeinderatsperiode mit Karin Andreatta und Silvia Schreiber noch zwei weitere Frauen auf vorderen Listenplätzen zur Verfügung.


Die Koppelung der Listen Obsteig und Für Obsteig sicherte der Bürgermeisterliste ihr viertes Mandat. Die meisten Vorzugsstimmen konnte Elmar Partner von der Bürgermeisterliste auf sich vereinen.
In Prozentpunkten konnte die Liste6416 mit 5,92 Punkten im Vergleich zur Gemeinderatswahl 2010 am meisten zulegen. Ein klares Voting für die Parteiunabhängigkeit von Listen auf Gemeindeebene.  Auch die Liste Obsteig konnte ihr prozentuales Ergebnis verbessern (+4,67).
Prozentuale Verluste hingegen mussten Bürgermeisterliste (-2,36 Prozentpunkte) und Bauernliste (-8,23 Prozentpunkte) hinnehmen.
Sowohl 2010 als auch 2016 lag die Wahlbeteiligung in Obsteig bei ca. 75%.

Ein Gedanke zu “Nachlese Gemeinderatswahl

  1. Mit Interesse habe ich den ersten Blog6416 gelesen und werde dies auch weiterhin tun. Am Blog beteiligen werde ich mich nicht oder höchstens ganz selten. Da ist meine Diskussionslust zu gering und ich will mit meiner Meinung eher zurückhalten.

    Ich freue mich wie ihr, dass nunmehr drei Frauen im Gemeinderat vertreten sind und zwei weitere als Ersatzkandidatinnen fungieren.

    Ein wenig vorsichtiger würde die Formulierung „sichern“ verwenden, mit der der „Bürgermeisterliste“ (diese hat es in dieser Formulierung nicht gegeben) ein viertes Mandat zuerkannt wurde. Das Mandat ist auf Grund der rechtlich gültigen Bestimmungen für die Mandatsermittlung der Wahlgruppe “Wirtschaft für Obsteig“ zugefallen. Natürlich kann man dieses Verfahren kritisch sehen, aber derzeit hat es seine Gültigkeit.

    Die Liste 6416 hat am stärksten zugelegt und darüber darf sie sich freuen und ein wenig hadern, weil um knappe zwei Stimmen das dritte Mandat verfehlt wurde.

    Die Interpretation „Ein klares Voting für die Parteiunabhängigkeit von Listen auf Gemeindeebene“ greift für mich zu kurz. Ich analysiere so: Es sind die Personen auf den ersten Plätzen der Liste, die Akzeptanz durch Stimmen gefunden haben. In zweiter Linie ist es das Programm, das u. a. stets die Überparteilichkeit betont hat und in Gesprächen mit Patrick, mit dem ich das beste Einvernehmen pflege, glaubwürdig dargestellt wurde. Dass es aber ein „klares Voting für Überparteilichkeit auf Gemeindeebene ist, teile ich nicht. Da sammeln sich auch nicht wenige Proteststimmen, die im österreichischen und europäischen Trend liegen und auch auf Gemeindeebene nicht unterschätzt werden sollten und vor allen von allen wahlwerbenden Gruppen analysiert werden müssten.
    Der FPÖ fallen diese derzeit auf Landes- und Bundesebene weitgehend zu. Und Patrick „profitiert“ auch von diesem Trend. Ist er doch auf Landesebene im Vorstand und hat am 4. Februar 2016 bei der Gründung FPÖ Ortsgruppe Obsteig/Mieming die Leitung übernommen.

    Es kommt mir ein wenig so vor wie bei der Bundespräsidentenkandidatur: Dr. van der Bellen betont die Überparteilichkeit, ist jedoch im Herzen ein „Grüner“, was ich durchaus zu schätzen vermag. Außerdem ist es wahltaktisch klug und legitim.

    Ich gratuliere eurer Wahlgruppe zum großen Erfolg, erhoffe wie von allen anderen Gruppen eine solide und engagierte Arbeit für das Dorf. Was ich mir wünsche, ist eine Information über das ganze Leben im Dorf wie es das „Dorfblattl Nuis Schmalz“ und die Webseite „Obsteig aktuell“ jahrelang erfolgreich versucht haben. Sie habe über die Politik hinaus das ganze Leben im Dorf abgebildet. Dazu bräuchte es sachkundige und bereitwillige Leute und den starken Willen „von oben“, womit ich Bürgermeister und Gemeinderat meine.

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