Grünberg 4.0

Die Projektgruppe des Tourismuskollegs rund um MMag. Alexander Zeilinger war am heutigen Nachmittag in Obsteig, um sich vor Ort zu informieren. Nach einer kurzen Einführung ins Thema ging es gleich direkt hinauf zum Lift. Anna Meraner, Viktoria Heinricher und Johannes Tilg waren beeindruckt vom perfekt renovierten Zustand der Grünbergalm und dem Gelände, das zahlreiche Aktivitäten zulässt.

Dr. Walter  Renner und Mag. Sabine Ortner standen für die ersten Fragen der Studentinnen und Studenten  zur Verfügung. Hier einige Fotos von diesem inspirierenden Nachmittag.

Erste Ergebnisse und eine kurze Präsentation der angedachten Projekte sind für Mai geplant.

Wir freuen uns weiterhin auf Anregungen aus der Bevölkerung.

Grünberg_Prokektgruppe TKI

v.l.: Walter Renner, Anna Meraner, Viktoria Heinricher, Alexander Zeilinger, Johannes Tilg

Vergabe Austausch Wasserzähler

Wasserzähler messen Wassermengen. Werden sie zur Abrechnung verwendet, müssen sie dem Maß- und Eichgesetz entsprechen und gemäß Eichgesetz alle fünf Jahre neu geeicht/ausgetauscht werden.

Bis 15. März waren vier Angebote für den Austausch der Wasserzähler in den Obsteiger Haushalten in der Gemeinde eingelangt. Diese wurden anlässlich der Gemeinderatsitzung  vom 16. 03. geöffnet und verlesen.

Die drei Obsteiger Betriebe (Fa. MS-Haustechnik GmbH, Fa. Stengg,   Fa. Pfausler GmbH)  boten ihre Leistungen jeweils zum exakt gleichen Betrag von € 13.850,- netto an. Das Angebot der Mieminger Firma Larcher lag mit € 10.750,- netto preislich deutlich darunter.

Der Gemeinderat beschloss daher einstimmig, den Auftrag über den  Austausch der neu zu eichenden Wasserzähler in den Obsteiger Haushalten an die Mieminger Firma Larcher zu vergeben.

wasserzähler

In den nächsten Wochen werden alle Wasserzähler durch neu geeichte Zähler ausgetauscht. Die Gemeinde Obsteig wird die Haushalte mittels Rundschreiben informieren.

Zur Vorgeschichte:

Der Tagesordnungspunkt hatte bereits am 16. Februar einmal vertagt werden müssen, da nicht alle Obsteiger Betriebe zur Legung eines Kostenvoranschlags eingeladen worden waren.

Der dritte Obsteiger Betrieb legte sodann ein wesentlich günstigeres Angebot vor.  Es stellte sich jedoch heraus, dass er von anderen Voraussetzungen (zum Beispiel Terminabklärung für Wasseruhrentausch von Seiten der Gemeinde, etc.) ausgegangen war.

Bei der einige Tage später stattfindenden Arbeitssitzung des Gemeinderats legten die  drei Obsteiger Betriebe ein gemeinsames Angebot vor. Nach längeren Diskussionen erschien es dem Gemeinderat in der Folge sinnvoller, noch einmal die Betriebe zu einem separaten  Kostenvoranschlag einzuladen. Dies auch  deshalb, um einen letztverantwortlichen Ansprechpartner klar festlegen zu können. Man entschied sich auch dafür, zwei Mieminger Betriebe um einen Kostenvoranschlag zu bitten,  um den Preisvorschlag der Obsteiger einordnen zu können. Ergebnis siehe oben!

wasser

Chronikteam

Wir sind dabei, gemeinsam mit  Hannes Faimann ein Chronik-Team zusammenzustellen.

altes bewahren

Innerhalb kurzer Zeit wurden jetzt schon zweimal Anfragen bezüglich historischer Obsteiger Kulturgüter an die Gemeinde gerichtet. Im ersten Fall handelte es sich um das Gipfelkreuz am Wank, im zweiten um Informationen rund um die Klammermühle.

Beide Male konnte das Gemeindeamt nur mit dem Hinweis auf die Chronikbücher in der Bibliothek und das geplante neue Chronikteam die Anrufer vertrösten.

Bei der Gemeinderatssitzung vom 16. 03. lud deshalb BM Hermann Föger alle, die in irgendeiner Form beim Chronikteam mitarbeiten wollen, ein, sich bei Sabine Ortner oder direkt im Gemeindeamt zu melden.

„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“

Thomas Moore

Ausmaß und Art der Mitarbeit ist selbstverständlich frei wählbar und wird erst Gegenstand der ersten Sitzung unseres Teams im Gemeindeamt sein.

Deshalb hier noch einmal unser Kontaktformular:

Wir freuen uns auf diese interessante und spannende Aufgabe.

Landwirtschaftliche Vorsorgeflächen Mieminger Plateau

Vorsorgeflächen

Der  Verordnungsentwurf der Landesregierung über die Erlassung der landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen „PV Inntal – Mieminger Plateau“  wurde in den letzten Tagen an die Gemeinden übermittelt und wird dort von 20.03.2017 bis einschließlich 22.05.2017 zur öffentlichen Einsichtnahme aufliegen. Es besteht das Recht, innerhalb dieses Zeitraums schriftliche Stellungnahmen abzugeben.

Die Festlegung von landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen dient dem Schutz von Flächen, die für eine regionale und landesweite Landwirtschaft von besonderer Bedeutung sind.

Die unmittelbare Rechtswirkung der Festlegung der landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen besteht im Verbot der Ausweisung von Siedlungserweiterungsgebieten in den Örtlichen Raumordnungskonzepten und im Verbot der Baulandwidmung durch die Gemeinden. Das bedeutet, dass innerhalb der landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen nur jene Bauten möglich sind, die im Freiland zulässig sind (bei sonstiger baurechtlicher Zulässigkeit). Weiters ist die Widmung von Sonderflächen zulässig, wenn sie den Zielsetzungen des Regionalprogramms betreffend landwirtschaftliche Vorsorgeflächen nicht widersprechen. Dazu zählen vor allem Sonderflächen für landwirtschaftliche Gebäude (außer für die Intensivtierhaltung), soweit sie mit den Zielen der örtlichen Raumordnung vereinbar sind.
( Quelle: Regionalprogramm betreffend landwirtschaftliche Vorsorgeflächen, Amt der Tiroler Landesregierung Sachgebiet Raumordnung )

Bauprojekt Martinsklause

 

Durch die Auflage und den Erlass eines Bebauungsplanes ermöglicht der Gemeinderat von Obsteig die Bebauung des Bereichs Martinsklause mit drei Baukörpern zu jeweils 546 m2.  Auf dem Areal der ehemaligen Martinsklause sollen hochwertige Eigentumswohnungen für gehobene Ansprüche entstehen.

TO_Martinsklause

Das Grundstück wurde von Dr. Markus Knoll, einem Innsbrucker Rechtsanwalt erworben.Die Wohnbau MK GmbH plant auf Grundstück Nr. .393 drei Gebäude mit Wohnungen zu errichten.

Architekt DI Wolfgang Tomaschko wurde mit der Planung der Wohngebäude beauftragt. Das Projekt nutzt eine bereits gewidmete Fläche und entspricht somit dem Bestreben des Landes nach einer baulichen Verdichtung nach innen. Die Lage der Fläche im Ortszentrum spricht ebenfalls für das Projekt. Ungenutzte alte Bausubstanz zu nutzen wird immer interessanter, da Neuwidmungen aufgrund des Baulandüberhanges in Obsteig nur mehr schwer zu argumentieren sein werden.

Das Projekt wurde in mehreren Sitzungen des Bauausschusses gemeinsam mit dem Obsteiger Raumplaner DI Dr. Erich Ortner im Jänner dieses Jahres vorberaten und dem Gemeinderat beschlussfähig vorgelegt. Insbesondere war darauf zu achten, dass durch Zufahrt und Bebauung des Martinsklauseareals nicht die angrenzenden Gemeindegrundstücke eine Wertminderung erfahren. Der Tauschvertrag zwischen RA Knoll und der Gemeinde Obsteig bzw. die Verlegung der Zufahrt stellen dies sicher.

In seiner Sitzung vom 16. 03. 2017 beauftragte der Gemeinderat von Obsteig BM Hermann Föger vor Vertragsunterzeichnung die Kostenübernahme für Wegerrichtung und Wegerhaltung abzuklären.