Klima- und Energiemodellregion Regio Imst

Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, dem Antrag auf Weiterführung der Klima- und Energiemodellregion Regio Imst — Energiebündel zuzustimmen. Auf die Gemeinde Obsteig entfällt für die Jahre 2018-2020 ein Betrag von insgesamt € 1.487. Das Gesamtbudget beträgt € 266.667.

Das aus den deutschen Medien bekannte Schlagwort der „Energiewende“ soll auch hierzulande zu einem Umdenken in Sachen Energie führen. Leider werden diese Förderprogramme oft nicht in Anspruch genommen. Ideen und Projekte zum Thema Energiewende wären also wichtig, um sie den entsprechenden Gremien vorlegen zu können.

Ansprechpartnerin

DI (FH) Gisela Egger

Die Klima- und Energiemodellregionen (kurz KEM) sind ein Förderprogramm des Bundes. Mehrere Gemeinden schließen sich zusammen, um ein Energiekonzept zu entwickeln und konkrete Projekte umzusetzen. Auf diese Weise wird die Energiewende „von unten“ vorangetrieben.Das Ziel ist, den Verbrauch von Energie zu reduzieren und den Anteil an fossilfreien, erneuerbaren Energieträgern zu erhöhen. Der Bund unterstützt solche vorbildlichen Regionen, die sich für eine gesündere und wirtschaftlich sinnvollere Energiezukunft einsetzen.Der Bezirk Imst wurde unter dem Namen Energiebündel Imst im Jänner 2014 zur KEM ernannt und möchte Ideen und Projekten im Energiebereich eine Plattform geben und die politische (Gemeinden, Land, Bund) und gesellschaftliche Ebene (Ideengeber, Akteure, Schulen, Wirtschaft, Tourismus, Bürger allgemein…) vernetzen.

http://www.regio-imst.at/klima_und_energie_modellregion_imst.html

 

 

Gewerbegebiet Obsteig

Für die  Gemeinde bietet sich die Gelegenheit von Wolfgang Grutsch  das Heizhaus, den Turm und den Parkplatz anzukaufen. Das angebotene Gelände hat eine Fläche von 606,93 m2.

 

Der bebaute Teil der Fläche besteht aus einem Keller mit Heizraum samt Heizungsanlage und einem Hackerraum, sowie einem Erdgeschoß mit Silo und Technikraum. Der Rest der Fläche wird als Parkplatz verwendet. Auf dem Areal soll ein kleines, aber feines Gewerbegebiet entstehen.

 

Neu geregelt wird in diesem Zusammenhang die Zufahrt zum Areal. Ein Entwurf für eine eigenständige Erschließung des Areals liegt vor. Die südlichen Parzellen erhalten keine Anbindung an das öffentliche Wegegut, da diese Flächen als Pufferflächen zum Landschaftsschutzgebiet erhalten bleiben müssen.

Der diesbezügliche Tagesordnungspunkt wurde vertagt und wird im Bauausschuss noch detaillierter vorbereitet werden.

Mehr Informationen und Bilder von der Gemeinderatssitzung gibt es auf http://www.obsteigaktuell.info/2017/08/22/gemeinderatssitzung-vom-17-august-2017/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lehnberghaus

Die Verpachtung der Lehnberghaus wird neu ausgeschrieben. Als letzter Abgabetermin wurde der 18.09. 2017 festgesetzt.

In seinem Bericht anlässlich der gestrigen Gemeinderatsitzung wies Bürgermeister Hermann Föger daraufhin, dass sämtliche Klagen bzw. Beschwerden des ehemaligen Pächters von Staatsanwaltschaft und Bezirkshauptmannschaft zurückgewiesen wurden.

 

Baugrundstücke für junge Obsteiger Familien

Der Obsteiger Gemeinderat beschloss in seiner gestrigen Sitzung einstimmig, zwei Grundstücke in Gschwent an Angelina Knapp und Jakob Koch zu vergeben

Gschwent 2016 pano 2

Weiters wurden nun auch die  Baumeisterarbeiten zur Erschließung der Erweiterung der Mooswaldsiedlung und zur Neuverlegung einer Wasserleitung im Dorfkern  an die Fa. PORR Bau GmbH als Billigstbieterin  vergeben.

MW Erweiterung7

Ausständig ist hier immer noch der Beschluss des seit  27. 6. vorliegenden  Bebauungsplanes.

Obsteiger Backöfen

… nach der Veröffentlichung einiger Bilder des Backofens in Finsterfiecht haben wir noch weitere Bespiele von Obsteiger Backöfen bekommen.

Hier der Backofen der Familie Auer in Roller. Er wurde noch vor 15 Jahren restauriert, ist derzeit aber ungenutzt. Man konnte darin ca. 14 Brotlaibe backen, die Resthitze benutzte man für das Dörren seines Obstvorrates für den Winter.

 

Der Backofen der Familie Rappold in Wald war ebenfalls noch bis vor 20 Jahren  in Betrieb. Alle drei Wochen wurden hier zwischen 36 und 38 Brote  gebacken.

… und hier noch ein Beispiel aus der Nachbargemeinde. Dieser Backofen steht beim Hotel Schwarz in Mieming.

 

In Längenfeld organisiert der Ötztaler Heimatverein regelmäßige Backtage. Informationen dazu gibt es unter www.gedaechtnisspeicher.at
www.oetztal-museum.at

Zum Nachlesen findet sich viel Interessantes zum Thema unter:

PS: Wir würden  uns freuen,  wenn wir noch weitere Geschichten und Bilder von Backöfen in der Region hier vorstellen könnten.

Obsteiger Chronikteam bei Landeschronisten Helmut Hörmann

In der Chronistenbibliothek Oberland trafen sich Landeschronist Helmut Hörmann und drei Mitglieder des Obsteiger Chronikteams  zu einem kurzen Kennenlernen. Tirol ist österreichweit das einzige Bundesland mit einem organisierten Chronikwesen. Dieses beinhaltet auch Fortbildungsmöglichkeiten für alle Interessierten.

 

Was den genauen Tätigkeitsbereich der Dorfchronisten und die Abgrenzung zur Heimatkunde und zur journalistischen Arbeit angeht, war  dieses Treffen für uns sehr informativ und hilfreich. Ein Chronikteam arbeitet ehrenamtlich im Auftrag der Gemeinde. Es gilt, kontinuierlich chronologisch geordnete Aufzeichnungen und Sammlungen zum Dorfgeschehen anzufertigen und  die Ereignisse im Dorf in zeitlicher Reihenfolge geordnet darzustellen. Die Dorfchronik dokumentiert, was jetzt ist und geht  auf Spurensuche in die Vergangenheit, um Gegenwärtiges verständlich zu machen (Beispiel Flurnamen). In vielen Gemeinden erscheint auf Basis dieser Daten dann ein Jahrbuch, das die Highlights des vergangenen Jahres zusammenfasst. Unumgänglich ist hier die Mithilfe und Zusammenarbeit Aller. Es gilt  unsere „Schwarmintelligenz“ zu nutzen. Der Begriff der „Schwarmintelligenz“, die Weisheit der Vielen, besagt, dass  im Kollektiv Aufgaben besser gelöst werden, als es der Einzelne allein im Stande wäre.

 

 

Seit einigen Jahren steht den Chronisten des Landes  auch die seit 2013 im alten Gemeindehaus von Mötz eingerichtete Chronistenbibliothek zur Verfügung. Neben zahlreichen Dorf-, Vereins- und Familienchroniken finden sich hier zahlreiche Geschichtsbücher, Festschriften, Bücher über Religion, Kultur und Brauchtum etc.  Auch alle Regional- und Gemeindezeitungen werden hier gesammelt. Für alle Obsteiger vielleicht interessant, dass sich in der Bibliothek in Mötz auch alle Ausgaben unseres Nuis Schmålz Blattls nachlesen lassen.

 

Kommenden Mittwoch findet ein Termin mit BM Hermann Föger statt, um mit ihm die notwendigen Räumlichkeiten für die Dorfchronik (Arbeitsraum, Lagerraum) abzuklären.

Chronistenbibliothek Moetz.jpg

 

Urnengräber – Handlungsbedarf

 

Da an der westseitigen Friedhofsmauer die Errichtung von Urnengräbern vorgesehen war,  wurde in der Gemeinderatssitzung vom 16. 03. 2017 die Entscheidung über das entsprechende Modell an den  Bauausschuss übertragen. Dieser sollte gemeinsam mit dem Pfarrgemeinderat eine Auswahl treffen. Ein Budgetrahmen von €10 000 netto stand zur Verfügung.

Eine entsprechende gemeinsame Arbeitssitzung von Bauausschuss und Pfarrgemeinderat hat jedoch nie stattgefunden.

Eine Urnenwand wurde aber sehr wohl errichtet. Diese stößt  nun auf allgemeine Kritik.

Schadensbegrenzung ist angesagt! Vielleicht läßt sich der derzeit wenig ansprechende Eindruck durch Maßnahmen wie Begrünung oder Einbindung der Urnennischen in die Friedhofsmauer etc. verbessern.

Der Erwerb des Benützungsrechtes an einem Urnengrab auf unbestimmte Dauer wird immerhin mit bis zu € 2.300,00 (Gemeinde Mötz) in Rechnung gestellt.

http://www.urnennischen.com