Neuverpachtung Lehnberghaus

Um den Winterbetrieb unseres beliebten Ausflugsziels zu sichern, hat sich der Obsteiger Gemeinderat in seiner gestrigen Sitzung mehrheitlich dafür ausgesprochen, das Lehnberghaus rasch neu  zu vergeben.

 

Die Übergabe wird bis spätestens 15.11. angestrebt. Auf Anraten der jeweiligen Rechtsvertreter haben sich die Gemeinde Obsteig und der derzeitige Pächter auf diesen früheren Übergabetermin verständigt. Bei ordnungsgemäßer Übergabe erhält der derzeitige Pächter seine Kaution in Höhe von €10 800 abzugsfrei zurück.

Kundmachung

3 Gedanken zu “Neuverpachtung Lehnberghaus

  1. … was mich besonders aufregt: Die Gelassenheit, mit der über diese Angelegenheit berichtet wird.
    Ich stelle mir vor, was die VerantwortungsträgerInnen alles unternommen hätten, wenn es ihre private Angelegenheit wäre. Oder auch die des Rechtsberaters. Mein Mieter zahlt weder Miete noch Strom und ich zahle ihm die hinterlegte Kaution zurück. Danke.
    Mit öffentlichem Geld ist das offensichtlich kein Problem.
    Gruß
    Herbert Krug

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  2. … und was mich wirklich aufregt: Der Umgang von VerantwortungsträgerInnen mit öffentlichen Geldern. Wenn ich mir vorstelle, was jeder Gemeinderat / jede Gemeinderätin oder ein Rechtsanwalt / eine Rechtsanwältin unterunternommen hätte, wenn es um seine / ihre PRIVATEN Angelegenheiten ginge! Würde der Rechtsberater sich selbst genau so beraten, wenn es um einen Mieter einer seiner Wohnungen ginge, der seine Miete nicht bezahlt hat?
    Mein Mieter / meine Mieterin zahlt seine Miete nicht und ich bin damit einverstanden, dass er / sie auch noch die hinterlegte Kaution bekommt. Das spielt´s nur mit Geld, das mir nicht gehört. VerantwortungsträgerInnen!? Weder ein Gemeinderat / eine Gemeinderätin noch ein Rechtsanwalt / eine Rechtsanwältin würde das mit sich spielen lassen, wenn es um die eigene Kassa ginge.

    Gruß
    Herbert

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  3. Da gibt es Gerüchte: Der Pächter Kai Oliver hat über ein Jahr lang weder Pacht noch Strom bezahlt.
    Immer vorausgesetzt, dass das stimmt: Die Gemeinde hat einen Überprüfungsausschuss – was hat der gemacht? Die Rechtsberatung der Gemeinde (wahrscheinlich auch noch von der Gemeinde bezahlt) empfiehlt einen einvernehmlichen Deal, bei dem der Pachtvertrag vorzeitig beendet wird und bei dem der Pächter seine Kaution in voller Höhe zurückerstattet bekommt.
    Ich glaub, ich les nicht recht!
    Ich möchte, dass sich die Gemeinde (Bürgermeister, Überprüfungsausschuss, Gemeinderat) nicht so einfach aus der Sache davonstiehlt!

    Gruß
    Herbert Krug

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