Umwidmung „Wald“

In der Gemeinderatssitzung vom 08. 03. wurde mit 11 Ja-Stimmen und einer Stimmenthaltung (Ersatzgemeinderätin Elisabeth Kössler) eine Umwidmung im Bereich „Fasserler“ beschlossen.

Umwidmung Fasseler

Widmungsansuchen, die  bei der Gemeinde vorgebracht werden,  sind danach zu beurteilen, ob sie zur nachhaltigen, räumlichen und wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde beitragen und rechtlich möglich sind. Der Raumplaner der Gemeinde berät dabei die Gemeinde und im Planungsgespräch auch den Grundbesitzer. Den Antrag auf Umwidmung stellt dann der Bürgermeister, der Gemeinderat stimmt darüber ab. Es gilt die jeweiligen Einzelinteressen mit den langfristigen Entwicklungsplänen der Gemeinde „unter einen Hut zu bringen“.

Die Umwidmung in Wald dient der Umsetzung der Ziele des örtlichen Raumordnungskonzeptes und ist im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Gemeinde. Die Änderung des Flächenwidmungsplanes schafft die rechtliche Grundlage zur Errichtung eines Austraghauses im Nahebereich des bestehenden landwirtschaftlichen Betriebes, wobei alle Gebäude und Anlagen in einer Sonderfläche Hofstelle mit „Objekten auf mehreren nicht zusammenhängenden Grundflächen“  zusammengefasst werden.

Alle  hierzu erforderlichen Gutachten lagen im Gemeindeamt vor. Auf Grund der am Hof lebenden Personen und Generationen, sowie der touristischen Nutzung (3 Ferienwohnungen) des Wohnobjektes erschien eine Wohnnutzfläche von insgesamt bis max. 380 m² gerechtfertigt und vertretbar (Abteilung Agrarwirtschaft).

Erdäpfel

Die Nutzung der Gebäude ist beschränkt auf den eigenen Wohnbedarf zum Betreiben der Hofstelle. Das Vermieten an Außenstehende ist somit untersagt und würde einer rechtswidrigen Nutzung mit den entsprechenden Rechtsfolgen entsprechen.

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Die Fläche befindet sich zum Teil im Landschaftsschutzgebiet „Mieminger Plateau“,  deshalb wurde eine Stellungnahme bei der zuständigen Dienststelle der BH Imst angefordert. Es wurde darin die Fläche als geeignet festgestellt.

Da sich der Planungsbereich in einem gut einsehbaren Bereich im freien Landschaftsraum befindet, ist im Bauverfahren auf eine schonende Einbindung aller Gebäude und Anlagen ins Landschaftsbild zu achten.

Der  Beschluss  aus der Gemeinderatssitzung vom 08. 03. wird nur rechtswirksam, wenn innerhalb der Auflegungs- und Stellungnahmefrist keine Stellungnahme zum Entwurf abgegeben wird.

Umwidmung Fasseler 2

Datenquelle: www.basemap.at

 

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