Hilfsangebot der Gemeinde Obsteig

Für alle hilfsbedürftigen, älteren und alleinstehenden Obsteiger*innen bietet die Gemeinde Obsteig ihre Unterstützung an und organisiert Hilfestellung bei Einkäufen, Medikamentenabholung etc.

Bei Bedarf  telefonisch unter folgenden Nummern:

Gemeinde Tel. 05264/8120
Hermann Föger Tel. 0699/12277766
Erich Mirth Tel. 0664/1437669

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Darüberhinaus finden sich zahlreiche Hilfsangebote in den sozialen Netzwerken.

 

 

 

Der Virus oder das Virus? Einerlei*.

Um die rasante Ausbreitung des Corona Virus in unserem Land zu bremsen und so einen möglichen Kollaps der medizinischen Versorgung hintanzuhalten, gelten seit heute Sonntag (12. 03.) weitreichende Verkehrsbeschränkungen.

Das Verlassen des eigenen Wohnsitzes wird Personen, die ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Tirol haben, mit Ausnahme von triftigen Gründen zur Deckung von Grundbedürfnissen verboten.

Triftige Gründe zur Deckung von Grundbedürfnissen, die ein Verlassen des eigenen Wohnsitzes rechtfertigen, sind die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z.B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen, Therapie), Handlungen zur Versorgung der Grundbedürfnisse (z.B. Lebensmitteleinkauf, Gang zur Apotheke oder zum Geldautomat, Besuch bei Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen in ihrem jeweiligen privaten Bereich) und Handlungen zur Versorgung von Tieren. Diese triftigen Gründe sind im Falle von Kontrollen durch die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes glaubhaft zu machen.

Schulen, Geschäfte, Restaurants ab Montag geschlossen – für uns alle eine noch nie dagewesene Herausforderung. Um sie zu meistern, wird es viel Unterstützung brauchen. Und die kann nur von uns kommen… Wenn es hart auf hart kommt, gibt es auch in unserer Zeit wieder nur die eine, die gute, alte Nachbarschaftshilfe, auf die wir uns verlassen können.

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*Der Virus oder das Virus? Offenbar ist bei einem Virus das Geschlecht ebenso wandelbar wie seine Oberflächenstruktur. Und richtig: Ein Virus ist nicht nur in medizinischer, sondern auch in sprachlicher Hinsicht ein Verwandlungskünstler. Als Fachbegriff fand besagter Krankheitserreger zunächst als das Virus Eingang in die deutsche Sprache. Das ist typisch für bildungssprachliche Entlehnungen: Sie behalten zunächst ihr ursprüngliches Geschlecht bei. Mediziner und Seuchenspezialisten verwendeten Virus also als Substantiv sächlichen Geschlechts und blieben damit sehr nahe am lateinischen Ursprung: Mit dem sächlichen Hauptwort virus bezeichneten die alten Römer Schleim, Saft oder Gift. Doch wie ein Virus passt sich auch eine bildungssprachliche Entlehnung allmählich an ihre neue Umgebung an. Je häufiger sie in der Alltagssprache verwendet wird, desto eher wird ihr Geschlecht dem angepasst, was gewohnt und üblich klingt. Da Substantive auf -us meist männlich sind, wurde das Virus allmählich zu der Virus. Heute existieren in der Alltagssprache beide Formen nebeneinander und beide gelten als korrekt. In der Fachsprache dagegen blieb es bei der ursprünglichen sächlichen Form: das Virus. (Quelle: Duden)

Kinderbetreuung neue Tarife

Nach einer ausführlichen Bedarfserhebung und nach mehreren Vorgesprächen mit dem Kindergartenpersonal und der Volkshilfe Tirol soll der Tarif für den Kindergarten Holzleiten an die künftigen Herausforderungen angepasst und weitgehend mit den Tarifen für den Kinderhort vereinheitlicht werden. Dazu hat die Volkshilfe Tirol ein Tarifmodell ausgearbeitet, das vom Bürgermeister präsentiert wird.

Der Gemeinderat beschließt am 10. 03. einstimmig das von der Volkshilfe Tirol ausgearbeitete Tarifmodell:

Hort und Kindergarten Obsteig, ab Kinderbetreuungsjahr 2020/21

Empfehlung – Staffellung der Betreuungstarife

Da pro Kind auch organisatorische Agenden (Anmeldung, An- und Abwesenheiten, Verrechnung, Bas­telmaterial, Elternarbeit, etc.) zu erledigen sind, wäre eine Staffellung sinnvoll, bei dem für einen ein­zigen Betreuungs(nach)mittag mehr verrechnet wird, als für alle Wochentage aliquot. Es bietet sich die Staffellung 30/55/75/85/100 % an; d.h. für einen einzigen Betreuungstag werden 30 % des Wo­chentarifes, für 2 Tage 55 % etc. und für alle fünf Tage der Wochentarif (100 %) eingehoben. Im Hinblick auf den deutlich gestiegenen Betreuungsbedarf ist es außerdem sinnvoll, dass Eltern durch die Staffel­lung dazu angehalten sind, wirklich nur die tatsächlich benötigten Betreuungstage zu „buchen“.

Tarife

Landesgeschäftsstelle Volkshilfe Tirol | Südtiroler Platz 10-12 / 6.Stock | 6020 Innsbruck | Tel.: 0 50 890 10 00 tiroler@volkshilfe.net | http://www.volkshilfe.tirol | ZVR: 45 72 72 398 | IBAN: AT 37 1400 0668 1000 6715 | BIC: BAWAATWW