Geflügelstall Wald, Abstimmung im Gemeinderat

Am 3. Dezember findet die nächste Gemeinderatsitzung statt.

Auch auf der Tagesordnung die Beratung und Beschlussfassung über die Änderung des Flächenwidmungsplanes im Bereich des Grundstücks Nr. 5547, Wald, als Voraussetzung für die Errichtung eines Geflügelstalls im Weiler Wald.

Aufgrund des von der Bundesregierung verhängten Lockdowns zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus ist die Öffentlichkeit bei dieser Sitzung nicht zugelassen.

Gemeinsam mit der Tagesordnung zur Sitzung wurde den Mitgliedern des Obsteiger Gemeinderats auch eine Petition der Walder Bevölkerung, datiert vom 8. Oktober übermittelt, worin 44 Walder BürgerInnen sich mit ihrer Unterschrift gegen die Errichtung des „Geflügelhofs“ aussprechen.

https://www.rundschau.at/imst/chronik/weiler-bleibt-bei-nein-zu-gefluegelhof

8 Gedanken zu “Geflügelstall Wald, Abstimmung im Gemeinderat

  1. Grünes Licht für Geflügelstall, aber mit vielen Auflagen???? Wie sollen ein Satteldach, die Holzbauweise und die dunkle Farbe für die Futtersilos die Bewohner und Bewohnerinnen von Wald vor Geruch, Lärm und Keimbelastung schützen. Die Auflagen sind kosmetischer Art und lenken von der eigentlichen Problematik ab.

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  2. @oberguggenberger
    Als Alex Kristan der Tierstimmenimitatoren kann man GR Oberguggenberger jetzt wirklich nicht bezeichnen. Da hat Guggenberger das Geschrei der Truthähne, sprich „Blubb“, wohl mit dem Geräusch der in den Iglo Rahmspinat tropfenden Sahne verwechselt?
    Leider eine weitere unqualifizierte Äußerung, diesmal zum Glück „nur“ als Geräusch.
    Anscheinend wird es einem in Obsteig nicht leicht gemacht an die Kompetenz/Befähigung einzelner Gemeinderäte zu glauben und ihrem Urteilsvermögen zu vertrauen.

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  3. Bei allem Respekt: Wenn sich die Gemeinderäte intensiv mit dem geplanten Geflügelmastbetrieb beschäftigt haben, dann ist ihnen sicher bewusst, dass ein Geflügel-Biobetrieb seinen Perlhühnern, Weidegänsen, Truthähnen und Enten einen ganzjährigen Auslauf bieten muss. Und dann ist ihnen sicher auch bewusst, dass die Lärmintensität andauernd und unzumutbar für alle Anrainer sein wird. Selbst eine moderne Anlage und gut gemeinte Auflagen werden dies nicht verhindern können!
    Ich habe Freunde, die Selbstversorger sind und 6 Truthähne gehalten haben. Nach 2 Monaten, waren die Truthähne mit der Aussage: „Es war so brutal laut, wir haben das nicht mehr ausgehalten“, verschwunden.
    Ich bin froh, keine Anrainerin zu sein und ich bin auch froh, nicht mit der (verantwortungslosen) Entscheidung dieses Gemeinderates leben zu müssen!

    Elisabeth B.

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  4. Es ist einfach eine Sauerei, die Anliegen der Nachbarschaft zu ignorieren. Dieses darüberfahren kennen wir auch von anderen Gemeinden. Ich kann den Nachbarn nur empfehlen sich den besten Anwalt zu nehmen, um ihre Rechte ausüben zu können .Lg (Gestank, Lärm und Feinstaubbelastung unerträglich) P.S. es miasts zusammenhelfen!!!

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  5. Sehr geehrte Frau Ortner,
    für mich würde bei der Abstimmung am Donnerstag nur eine Frage zu beantworten sein.
    Bin ich bereit diesen Geflügelbetrieb 50 Meter neben meinem eigenen Haus zu akzeptieren. Nur wenn eine Gemeinderätin, die so für die Errichtung des Geflügelbetriebs ist, die Frage mit einem klaren JA beantworten kann, dürfte sie zustimmen.
    Ich darf in diesem Zusammenhang nur an die Ablehnung des Recyclinghofes in Finsterfiecht erinnern.
    Brigitte Thurner
    PS: Ich bitte um keine Antwort, weder auf meine Mailadresse, noch hier. Ich werde mich kaum mehr auf diese Seiten verirren.

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  6. Für mich geht es nicht nur darum, ob ein Hennenstall errichtet werden darf oder nicht.
    Wenn Befindlichkeiten von Nachbarschaften – bestätigt durch Unterschriftenlisten – ausschlaggebend werden für die raumordnerische Entscheidungen des Gemeinderates, dann ist es höchste Zeit dafür, dass der Gemeinderat seine Entscheidungskompetenz in Sachen Raumordnung abgibt (z.B. an das Amt der Tiroler Landesregierung).
    Das Schielen auf Wählerstimmen ist eine Sache, die Dorfentwicklung ist eine andere.

    Veränderungen stoßen immer auf Widerstand. Hätte sich dieser Widerstand laufend durchgesetzt, wären wir heute bestenfalls im Mittelalter. Die Entwicklungsperspektive eines landwirtschaftlich geprägten Weilers kann nicht darin bestehen, ein Bauernmuseum zu werden.

    Der Schlüssel, aus der verfahrenen Situation heraus zu kommen, besteht vielleicht in einer strikten Trennung: Was ist Emotion? Was ist Sache?
    Das lange Nicht-Entscheiden des Gemeinderates (warum auch immer, sei es das Hoffen auf potentielle Wählerstimmen, sei es Konfliktscheue) hat meiner Einschätzung nach viel dazu beigetragen, dass Emotionen und Befindlichkeiten ein Übergewicht erhalten haben.
    Vielleicht muss ein engagierter junger Mensch seine Träume nicht andernorts umsetzen, vielleicht ist ein neuer Hennenstall im Dorf nicht der Untergang der Welt.

    Herbert Krug

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  7. Sehr geehrte Frau Ortner,
    ich bitte um Richtigstellung der Angaben zur Walder Petition: Es haben insgesamt 44 Personen unterschrieben. Lediglich 1 Familie hat sich dieser Petition nicht angeschlossen – d. h. wir sprechen hier von 92 % der Bevölkerung in Wald, die sich gegen die Errichtung des Geflügelmastbetriebes von Schaber Alexander ausspricht!
    Mit freundlichen Grüßen
    Majerus Gabriele

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