Besser ein Ende mit Schrecken als ….

Der bisherige Pächter des Lehnberghauses Kai Oliver Hähnel hat nunmehr den Schlüssel  der Hütte an die Gemeinde übergeben. Im Gegenzug überwies die Gemeinde wie vereinbart seine Kaution, da auch die noch offenen Ablöseverhandlungen mit den neuen Pächtern abgeschlossen werden konnten.  Einem erfolgreichen Start in die neue Wintersaison (vielleicht schon am 1. Dezember) sollte nun also nichts mehr entgegenstehen.

Der von der Gemeinde eingegangene  Kompromiss stieß vielerorts nur auf wenig Verständnis. Und doch galt es, der Gemeinde weitere langwierige und kostspielige Verfahren zu ersparen. Diese hätten darüber hinaus den Betrieb der Hütte auf unbestimmte Zeit verzögert.  Laut RA Offer können entsprechende Verfahren zwischen einem und mehr Jahren dauern. Die  Gemeinde Obsteig  hätte für diesen Zeitraum einen gut gefüllten Geldbeutel für weitere Pachtausfälle, Anwalts-, Gerichts- und Zwangsvollstreckungskosten  gebraucht. Dem Ausgang der jetzt noch anhängigen Klagen dürfe die Gemeinde Obsteig ebenfalls laut RA Offer zuversichtlich entgegen sehen.

Wir wünschen den neuen Pächtern viel Erfolg mit unserer Hütte und uns allen eine gemütliche Einkehr im Lehnberghaus!

Gelebte Erinnerungskultur – Obsteiger Dorfchronik

Bei einem weiteren Treffen des Chronikteams mit den Studenten des IT-Kollegs Imst wurden die  Anforderungen an ihre Diplomarbeit weiter konkretisiert:

  • Inhalte müssen digital vorliegen in PDF oder Textformat
  • Inhalte sollen über einer Webseite zugänglich sein
  • Die Webseite soll benutzerfreundlich für das Team und Interessierte sein
  • Sichtbarkeit der Inhalte – Öffentlich, Privat, etc.
  • Benutzer sollen leicht erstellt werden können
  • Aktuelle Zeitungsartikel etc. soll man möglichst einfach in die Chronik aufnehmen können
  • Ansprechendes modernes Design der Webseite

Die neue Webseite für die Dorfchronik soll etwas Modernes, Dynamisches und Lebendiges vorzuzeigen haben. Es soll Spaß machen, die Chronik „durchzublättern“.

Die Webseite wird mit einer attraktiven Startseite dazu einladen, mehr erfahren zu wollen. Wir wünschen uns eine chronologisch angeordnete Oberfläche, um den Anspruch der fortlaufenden Dokumentation des laufenden Jahres gerecht werden zu können. Hier könnte ein anschaulicher Zeitstrahl diese Funktion ausüben (Eye-Catcher auf der Startseite).

Die Suchfunktion (z.B. Jahr 1996) spielt bei dem Webauftritt eine bedeutende Rolle. Der Benutzer soll zu einem Schlagwort eine Liste von passenden Artikeln und Bildern bekommen.

Die Webseite hat zum Ziel, ausgehend von der Gegenwart in die Obsteiger Vergangenheit zu schauen. Gegenwärtiges über Historisches verständlich machen. Gegenwärtiges festzuhalten, um sich eines Tages gemeinsam erinnern zu können.

Über eine geeignete Vergabe von CoAutoren Rechten wird es der Bevölkerung möglich sein, die Chronikseite direkt zu befüllen.

Hilfreiche Institutionen für die Umsetzung der Diplomarbeit wären u.a. die Österreichische Nationalbibliothek oder die Universität Innsbruck.

Im Februar/März sollte es möglich sein, einen ersten Prototyp der Webseite vorzustellen.

 

Neuverpachtung Lehnberghaus

Um den Winterbetrieb unseres beliebten Ausflugsziels zu sichern, hat sich der Obsteiger Gemeinderat in seiner gestrigen Sitzung mehrheitlich dafür ausgesprochen, das Lehnberghaus rasch neu  zu vergeben.

 

Die Übergabe wird bis spätestens 15.11. angestrebt. Auf Anraten der jeweiligen Rechtsvertreter haben sich die Gemeinde Obsteig und der derzeitige Pächter auf diesen früheren Übergabetermin verständigt. Bei ordnungsgemäßer Übergabe erhält der derzeitige Pächter seine Kaution in Höhe von €10 800 abzugsfrei zurück.

Kundmachung

Bezirkschronistentag in Wenns

Am Samstag, den 14. Oktober fand in Wenns der alljährliche Bezirkschronistentag statt.

 

Auch im Chronikwesen zeichne sich eine Zeitenwende ab, hob Rudolf Mattle, langjähriger Chronist der Gemeinde Wenns, hervor. Er selbst, als Chronist der alten Schule vertraue weiterhin auf Papierform und feuersichere Aktenschränke zur Dokumentation und Verwahrung der Dorfgeschichte, doch sei der Wunsch nach einer digitalen Version von Dorfchroniken immer häufiger zu vernehmen. Noch im Aufbau befindlich, jedoch schon öffentlich einsehbar ist unter http://chronist.tsn.at/ beispielsweise die neue Website  der Bezirkschronik.

 

Zum neuen Bezirksverantwortlichen wurde der Haiminger Manfred Wegleitner gewählt. Ihm zur Seite steht als sein Stellvertreter Günther Flür. Landeschronist Mag. Helmut Hörmann dankte dem scheidenden Bezirkschronisten Ludwig Auer, der aus gesundheitlichen Gründen für eine weitere Amtsperiode nicht zur Verfügung stand, für dessen langjähriges Engagement für das Tiroler Chronikwesen. Von der Gemeinde Wenns gab es aus diesem Anlass zwei große Gläser „Grantenkompott“, dessen umfassenden gesundheitlichen Nutzen Rudolf Mattle eindrücklich schilderte.

 

BM Walter Schöpf ließ es sich nach einer kurzen Mittagspause nicht nehmen, die Gruppe der Dorfchronisten selbst durch das älteste Bauernhaus Tirols, das Stamser Haus am Wenner Dorfplatz zu führen. In diesem historischen Gebäude ist auch das Krippenmuseum, das auf den ältesten Krippenverein Europas zurückgeht, untergebracht.

Wenns Stamser Haus Krippenverein.jpg

Peter Bundschuh beim Chronikteam

Dr. Peter Bundschuh arbeitet als freier Journalist beispielsweise für die Rundschau und hat sich dankenswerterweise bereiterklärt, das neue Obsteiger Chronikteam medial zu begleiten.

Auch Fortbildung und regionale Treffen stehen für das Obsteiger Chronikteam an.

Eines der Ziele des Teams ist die Dokumentierung des kommenden Jahres in Form eines Jahrbuches. Dem Jahrbuch 2018 soll dann jedes Jahr ein Weiteres folgen. Auch die Digitalisierung unserer Dorfchronik beginnt, Formen anzunehmen. Ein Lagerraum für chronikrelevante Dokumente wird es im Gemeindeamt geben, einen Arbeitsraum fürs Team in Schneggenhausen. Für Austellungen und Veranstaltungen rund um die Chronik bietet  sich der Stadel an.

30 Jahre Sozialsprengel Mieminger Plateau

Seit nunmehr 30 Jahren darf die Bevölkerung am Mieminger Plateau darauf vertrauen, dass geholfen wird, wenn man selbst oder ein Familienmitglied seinen Alltag nicht mehr ohne fremde Hilfe bewältigen kann.

Der Sozial- und Gesundheitssprengel Mieminger Plateau ist ein gemeinnütziger Verein mit den jeweiligen Gemeindevertretern im Vorstand. Er betreut derzeit mit 30 Mitarbeiterinnen 150 Personen in den Verbandsgemeinden. Unverzichtbar sind in diesem Zusammenhang die vielen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen, ohne deren unentgeltlichen Einsatz die vielfältigen Aufgaben nicht zu bewältigen wären. Das zahlreiche Angebot an mobilen Diensten, wie beispielsweise Hauskrankenpflege, Essen auf Rädern oder Heim- bzw. Haushaltshilfe, die Möglichkeit der Tagesbetreuung, der Verleih von Heilbehelfen etc. ermöglicht es vielen Menschen am Plateau bis ins hohe Alter ihren Alltag in vertrauter Umgebung zu meistern.

Für die Gemeinde Obsteig gratulierten Vizebürgermeister Alexander Egger, Vorstandsmitglied GV Marlies Witsch und der Obfrau des Familienausschusses Sabine Ortner.

Das 30jährige Bestandsjubiläum wurde am 24. 09. in den erst vor Kurzem bezogenen neuen Räumlichkeiten am DR. SIEGFRIED GAPP WEG 4 mit zahlreichen Ehrengästen gefeiert. Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa verwies in seiner Rede mit Stolz auf die Tatsache, dass das Land Tirol das einzige österreichische Bundesland mit einem flächendeckenden Netz von  Sozial- und Gesundheitssprengel sei.

Nicht zuletzt  bietet der Sozial- und Gesundheitssprengel mit seinen „Zappelmäusen“ auch eine Kinderkrippe an.

smartphone-1987212_1280

Mehr Information und Bilder auf:

savethedateUnd zum Abschluss noch der Hinweis auf einen interessanten Vortrag im November:

Wer sorgt und wer entscheidet für mich? Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

 Dienstag, 14.11.2017, 16:30-18:00 Uhr, SIEGFRIED GAPP WEG 4, 6414  MIEMING

Fotos: alle Fotos von der Veranstaltung zur Verfügung gestellt von mieming online; Danke Knut!

 

 

Konkursmasse Grutsch

Wiederum vertagt wurde die Entscheidung, ob die Gemeinde Obsteig Heizhaus, Turm und Parkplatz  aus der Konkursmasse Grutsch ankaufen soll.

Gewerbegebiet_Obsteig

Eines vorweg: die Beheizung der Feuerwehrhalle wurde von Wolfgang Grutsch unabhängig vom Ausgang der Verkaufsverhandlungen für die nächsten Monate zugesagt. Danke. Für die erforderlichen 30 KW Heizleistung könnte in Zukunft  die bestehende Heizung in eine Pelletsheizung umgerüstet werden. Alternativ ist auch die Anschaffung eines  Heizcontainers um € 27.000- im Gespräch. Hinzu kämen für die Einspeisung ins Leitungsnetz ca. € 15.000,-.

Die angebotene Restfläche zum gemeindeeigenen Baubestand erscheint aus Gemeindesicht interessant. GR Erich Mirth berichtete beispielsweise von einer am 21.09.2017 stattgefundenen Katastrophenschutz-Schulung, wo die Einsatzleitungen auf die Notwendigkeit entsprechender Einrichtungen in den Gemeinden hingewiesen wurden. Auch das Verlegen des Recyclinghofes ins Gewerbegebiet ist denkbar.

Ein junger Obsteiger  Betrieb beabsichtigt den Erwerb der „Grutschhalle“. Bevor jedoch die Gemeinde, die dazu notwendige Teilungsgenehmigung erteilen kann, muss eine rechtlich gesicherte Zufahrt errichtet werden. Die Errichtung eines Weges an der südlichen Grundgrenze bietet sich hierfür an. Die angedachte Ringerschließung des Areals würde eine wesentliche Verbesserung der Nutzung der Gewerbeflächen mit sich bringen.

 

 

So interessant das Grundstück für die Gemeinde ist, so schwierig wäre voraussichtlich aufgrund seiner geringen Fläche und den einzuhaltenden Abständen (Turmhöhe) seine Verwertung am freien Markt. Das in der letzten Gemeinderatssitzung auf Wunsch einiger Gemeinderäte präsentierte Wertgutachten erscheint aus diesem Blickwinkel kaum nachvollziehbar, das Angebot von  Wolfgang Grutsch über €70 000 als interessante Verhandlungsbasis.

Neue Website Gemeinde Obsteig

In der Gemeinderatssitzung vom 21. 09. legte Bürgermeister Hermann Föger das Angebot der Firma  Kufgem in Zusammenarbeit mit RIS Kommunal zur Überarbeitung und Neugestaltung der Gemeindehomepage von Obsteig vor.

Schon jetzt finden sich auf der Obsteiger Homepage zahlreiche nützliche Informationen, wie zum Beispiel die digitale Amtstafel, Formularuploads etc. http://www.obsteig.tirol.gv.at/

Das Lay-out unserer Gemeindehompage erscheint jedoch nicht mehr zeitgemäß. Es mangelt beispielsweise am „responsive design“, d.h. dass die Gemeindehompage derzeit nur sehr schlecht auf Smartphone oder Tablet abgebildet wird.

Es soll nun möglichst zeitnah ein Vergleichsangebot eingeholt  und die notwendigen Ausgaben ins Budget 2018 aufgenommen werden.