Chronik 4.0

Lukas Greuter, Michael Oblasser und Thomas Schönsleben präsentierten gestern abend am IT-Kolleg Imst ihre Diplomarbeit „Digitalisierung einer Chronik – Die moderne Dorfchronik“.  Betreut wurden sie bei dieser anspruchsvollen Aufgabe durch  ihre Lehrer DI Michael Gamper und DI Helmut Meinschad. Externer Kooperationspartner war die Gemeinde Obsteig mit Ansprechpartnerin GR Mag. Sabine Ortner.

In enger Kooperation mit dem Chronikteam Obsteig entstand ab Projektbeginn am 27.10. 2017 ein Produkt, das neue Wege im Chronikwesen beschreitet.  Die Community-basierte Webplattform der Obsteiger Chronik  ( Chronik zum Mitmachen )  dient dazu, Interessierten den Zugang zur Chronik zu erleichtern.  Mit  Quizfragen, Zeitleiste und Fotoalben sollen Besucher der Webseite für unsere dörfliche Geschichte begeistert werden.  Über ein einfaches Formular wird aber auch die Möglichkeit geboten, Geschichten und Bilder direkt beizusteuern und so die Chronik mitzuschreiben.  Eine Volltextsuche ermöglicht das rasche Auffinden von Personen und Fakten.

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BM Hermann Föger zeigte sich beeindruckt vom neuen Webauftritt der Chronik Obsteig.

Die neue Webseite https://www.chronik-obsteig.at geht voraussichtlich am 26. 07.  online.

Örtliches Raumordnungskonzept Obsteig – Infoabend

Am Donnerstag, den 28.06.2018, 20:00 Uhr,  findet im Gemeindesaal Obsteig ein Informationsabend zur Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzepts statt.

Der Entwurf liegt seit   24. Mai 2018   in der Gemeinde zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Schon am  21. 06.  haben einige Obsteigerinnen  und Obsteiger die Gelegenheit genutzt, mit unserem Raumplaner DI Dr. Erich Ortner verschiedene Fragen bezüglich  Neuregelungen zu besprechen.

Das örtliche Raumordnungskonzept stellt die Weichen für die zukünftige, nachhaltige raumordnerische Entwicklung unseres Dorfes. Es besteht deshalb auch noch am kommenden Donnerstag für jeden  die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Ideen einzubringen.

Die Auflagefrist endet am 05. Juli 2018. Das örtliche Raumordnungskonzept tritt im Sinne des § 68 Abs. 1 TROG 2016 mit dem Ablauf des letzten Tages der Kundmachungsfrist in Kraft

 

Geplant ist zum Beispiel der Ausbau und die Neugestaltung des Ausflugsparkplatz Arzkasten.

Chronik zum Mitmachen

Die Ausstellung rund um das Werk des Obsteiger Holzbildhauers hat es gezeigt, viele interessieren sich für die Geschichte und die Geschichten unseres Dorfes.

Die Eröffnung unserer Ausstellung am Freitag war Gelegenheit sich auszutauschen. Da gab es einerseits  jene, die Hermann Rieser noch persönlich gekannt haben oder mit ihm verwandt sind und andererseits Gäste, die erst durch die Einladung zur Ausstellung auf den Obsteiger Künstler aufmerksam wurden. Alle waren sich einig, dass das Werk Hermann Riesers wertvolles und schützenswertes Kulturgut unserer Region darstellt.

Mit Luzia Krug und ihrer Diplomarbeit zum Thema und  den Studenten des IT Kollegs Imst, die die Chronikwebsite erstellen, konnte das neue Chronikteam auch die junge Generation zum Mitmachen beim Chronikwesen gewinnen. Ab Anfang Juli wird die interaktiv gestaltete Webseite der Öffentlichkeit  zur Verfügung stehen.

An einem der kommenden Tage werden dann noch mit der dritten und der vierten Klasse der Obsteiger Volksschule ganz junge Obsteiger und Obsteigerinnen die Hermann Rieser Ausstellung im Stadel von Schneggenhausen besuchen und so das Werk des heimischen Künstlers kennenlernen.

Es war nicht leicht, in Obsteig einen passenden, witterungsunabhängigen  Veranstaltungsort für die Ausstellung zu finden. Der Stadel in Schneggenhausen ist, was das Ambiente und die zentrale Lage angeht, für diese und ähnliche Veranstaltungen ideal. Was die Ausstattung angeht, kann man wohl nur von einem Provisorium sprechen.  Sparsame und doch zweckmäßige Adaptierungsarbeiten wären am gemeindeeigenen, historischen Gebäude hoch an der Zeit.

Die Ausstellung ist noch kommenden Samstag und Sonntag von 10:00 bis 17:00 geöffnet.

Mehr Informationen und Bilder von der Eröffnung unter:

https://www.obsteigaktuell.info/2018/06/09/vernissage-der-hermann-rieser-retrospektive/

https://www.mieming.online/2018/06/09/spuren-des-kuenstlers-hermann-rieser-vom-tellerwaescher-zum-gefeierten-bildhauer/

http://mobileapps.tt.com/kultur/kunst/14464915-91/obsteigs-chronikteam-startet-mit-ausstellung.csp

http://chronist.tsn.at/node/41

Bilder: Herbert Schweigl

Wir sind bereit …

Die Ausstellung steht. Die Brötchen sind bestellt, die Getränke eingekühlt.

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Wir freuen uns auf einen netten Abend mit euch am Freitag, 08. 06., im Stadel von Schneggenhausen „auf den Spuren von Hermann Rieser in Obsteig“.

Parkmöglichkeit am Sparparkplatz.

Weitere Termine jeweils Samstag und Sonntag von 10:00 -17:00 bis 17. Juni oder gerne auch nach Vereinbarung.

Pächter dringend gesucht

Die Gemeinde Obsteig sucht dringend einen Pächter für die Grünbergalm. Die kleine, renovierte Gastwirtschaft an der Talstation des Grünberglifts liegt direkt am Rad- und Rundwanderweg und verfügt über einen schönen Spielplatz. Der zukünftige Pächter hat völlig freie Hand, was sein Gastronomiekonzept angeht. Eine Diplomarbeit von Studenten des Tourismuskollegs Innsbruck hat vor Kurzem der Alm beste Wirtschaftsfaktoren bescheinigt.

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Denkmalbericht Tirol

Auf  den Obsteiger Bildhauer Hermann Rieser verweist auch der  Denkmalbericht 2010 des Landes Tirol.

Die Antoniuskapelle im Weiler Thal in Obsteig ist ein für die heimische Kulturlandschaft charakteristisches Kleindenkmal. Das Patrozinium der Antoniuskapelle geht auf seine Vorgängerkapelle zurück, wodurch ihr durch die Kontinuität auch unverzichtbare Dokumentfunktion zukommt, zudem gehört sie mit zahlreichen weiteren Kapellen zum charakteristischen Erscheinungsbild der Weiler, Einzelhöfe und dörflichen Siedlungen in der Gemeinde Obsteig.

Neben der allgemeinen kulturellen Bedeutung dokumentiert die Kapelle mit dem Kruzifix auch die Kunst des Bildhauers Hermann Rieser in seiner Heimatgemeinde Obsteig. (MF)

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Bildquelle: Luzia Krug. Spuren des Bildhauers Hermann Rieser in Obsteig, 2018

In ihrem Vorwort zum Denkmalbericht bezeichnet Beate Palfrader die regionalen Denkmäler als „Quellen und Belege der Geschichte“.

Als besondere Zeugnisse der kulturellen Entwicklung tragen sie ganz wesentlich zur Identitätsstiftung bei. Ziel der Denkmalpflege ist die Erforschung und Erhaltung, die Pflege und Weitergabe des kulturellen Erbes an die nächsten Generationen.

Beate Palfrader, Denkmalbericht 2010, Vorwort.

https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/kunst-kultur/abteilung/Publikationen/62._Denkmalbericht.pdf

Fortschreibung Obsteiger Raumordnungskonzept

Einstimmig beschloss der Gemeinderat von Obsteig die Auflage der Fortschreibung des Raumordnungskonzepts. Das örtliche Raumordnungskonzept ist auf einen Zeitraum von 10 Jahren ausgerichtet.

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Der Entwurf wird während sechs Wochen  zur öffentlichen Einsichtnahme aufgelegt. In dieser Zeit steht jedermann das Recht zu, eine schriftliche Stellungnahme zum Entwurf abzugeben.

Am 28. Juni ist eine öffentliche Präsentation des ÖRK in der Gemeinde geplant.

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Das Ziel ist eine geordnete räumliche Entwicklung unserer  Gemeinde. Eines der vorrangigen Ziele ist es, das Ortszentrum von Obsteig in seiner Dienstleistungs- und Nahversorgungsfunktion sowie als Standort der sozialen Infrastruktur auszubauen,  das Ortsbild insgesamt zu erhalten bzw. zu verbessern.

In den übrigen Ortsteilen soll eine möglichst das Landschaftsbild schonende bauliche Entwicklung erfolgen:

Obsteig – Unterstrass / Oberstrass / Langgarten / Siedlung
Die bestehende Mischfunktion soll erhalten bleiben, dies soll bei der künftigen Verstärkung der Wohnfunktion berücksichtigt werden. Die Hauptentwicklung soll in überwiegendem Maße entlang der Landesstraße bei den bestehenden Siedlungsansätzen stattfinden.
Obsteig — Gewerbegebiet
Die weitere Entwicklung des Gewerbegebietes darf durch die mögliche angrenzende Wohnfunktion nicht beeinträchtigt werden, es ist auf eine sorgfältige Abstimmung durch geeignete Schutzmaßnahmen zu achten.
Obsteig — Holzleiten
Für die weitere Entwicklung soll der Schwerpunkt „Landwirtschaft“ und „Tourismus“ beibehalten werden, die Wohnfunktion soll darauf abgestimmt werden.
Obsteig — Wald, Thal, Finsterfiecht, Gschwent, Aschland
Ziel der Siedlungsentwicklung in den Weilerbereichen ist die Erhaltung der Standortvoraussetzungen der landwirtschaftlichen Betriebe. Bauliche Entwicklungen sind nur im Rahmen der ausgewiesenen baulichen Entwicklungsbereiche möglich. Die Ausweisung landwirtschaftlicher Sonderflächen sollte primär innerhalb und nur in begründeten Fällen außerhalb des Siedlungsentwicklungsbereiches erfolgen.
(Quelle: Verordnungstext – 1. Fortschreibung Örtliches Raumordnungskonzept Obsteig)

Hier geht’s zum Bericht in der Tiroler Tageszeitung:

http://www.tt.com/home/14385664-91/obsteig-arbeitet-an-entwicklung.csp

 

 

Chronikteam Obsteig: auf den Spuren von Hermann Rieser

Luzia Krug hat sich gemeinsam mit einer Kollegin in ihrer Diplomarbeit an der Ferrarischule mit dem Leben und Wirken des Obsteiger Künstlers Hermann Rieser auseinandergesetzt. Das Obsteiger Chronikteam lädt am 08. Juni zur Eröffnung einer Austellung im Stadel von Schneggenhausen, bei der das Werk Hermann Riesers vorgestellt wird. Die Ausstellung dauert von 09. bis 17. Juni.

Ausstellung Rieser

In der Gemeinde Obsteig gibt es fast in jedem Weiler oder Ortsteil einen Brunnen. Bei fast jedem dieser Brunnen begegnet man einer Brunnenfigur. Das Besondere daran ist, dass fast alle dieser Figuren von Hermann Rieser stammen.

Neben Holzmasken und Krippen findet sich auch in der Obsteiger Kirche und auf dem dazugehörigen Friedhof mit der Figur des Heiligen Josef und dem Bußkreuz an der Südseite der Kirche die künstlerische Handschrift von Hermann Rieser.

In den Obsteiger Kapellen hat er Figuren restauriert, in der Kapelle in Thal hat er eine Figur angefertigt.

Der Freiheitskämpfer ist das Werkstück, das er bei seiner Abschlussprüfung anfertigte.

Das Sgraffito an der Hauswand von Anton Plattners Bauernhof ist vielen Obsteigern bestens vertraut. Und auch dieses stammt von Hermann Rieser.

Quelle: Krug, Luzia. Spuren des Bildhauers Hermann Rieser in Obsteig. Eigenverlag, 2018