Gewerbegebiet Obsteig

Für die  Gemeinde bietet sich die Gelegenheit von Wolfgang Grutsch  das Heizhaus, den Turm und den Parkplatz anzukaufen. Das angebotene Gelände hat eine Fläche von 606,93 m2.

 

Der bebaute Teil der Fläche besteht aus einem Keller mit Heizraum samt Heizungsanlage und einem Hackerraum, sowie einem Erdgeschoß mit Silo und Technikraum. Der Rest der Fläche wird als Parkplatz verwendet. Auf dem Areal soll ein kleines, aber feines Gewerbegebiet entstehen.

 

Neu geregelt wird in diesem Zusammenhang die Zufahrt zum Areal. Ein Entwurf für eine eigenständige Erschließung des Areals liegt vor. Die südlichen Parzellen erhalten keine Anbindung an das öffentliche Wegegut, da diese Flächen als Pufferflächen zum Landschaftsschutzgebiet erhalten bleiben müssen.

Der diesbezügliche Tagesordnungspunkt wurde vertagt und wird im Bauausschuss noch detaillierter vorbereitet werden.

Mehr Informationen und Bilder von der Gemeinderatssitzung gibt es auf http://www.obsteigaktuell.info/2017/08/22/gemeinderatssitzung-vom-17-august-2017/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diplomarbeit zur touristischen Zukunft des Grünbergareals

Auch zwei Studentinnen und zwei Studenten des Tourismuskollegs Innsbruck werden sich in ihrer Diplomarbeit mit der touristischen Zukunft des Grünbergareals beschäftigen. Anlässlich  der Arbeitssitzung am 10. November zum Thema Grünberg wurde  das Projekt des Tourismuskollegs schon kurz vorgestellt.

Sowohl BM Hermann Föger, Dr. Walter Renner als auch der stellvertretende GF Christoph Stock vom Regionalmanagement des TVB  Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer begrüßten diese Idee und sicherten ihre volle Unterstützung für die Projektgruppe zu.

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v.l.: Leonhard Mehl, Anna Meraner, Viktoria Heinricher, Johannes Tilg  (Foto: Tourismuskolleg Innsbruck)

Die vier Studierenden werden sich in ihrer Diplomarbeit mit folgenden Teilbereichen beschäftigen:

Teil 1: Allgemeine Erhebung der Ist- Situation, Einzugsgebiet; Zielgruppen
Teil 2: Möglichkeiten; Evaluierung der Ideen; neues Angebot für Sommer und Winter
Teil 3: Umsetzungsmodell; Kosten, Ertragschancen
Teil 4: Betreiberkonzept

 

TVB und Gemeinde Obsteig haben in den vergangenen Tagen zur Ideensammlung zum Thema Grünberg eingeladen. In dieser Ideenfindungsphase sollen alle Ideen, Anregungen das zukünftige Angebot am Grünberg betreffend gesammelt werden, um dann in einem nächsten Schritt ausgewertet zu werden  und  in einen Maßnahmenplan zu münden. Auch wir leiten gerne eure Gedanken zum Thema weiter.

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Das kleine Familienschigebiet am Grünberg schreibt weiterhin rote Zahlen. Das alljährliche Defizit tragen die Gemeinde Obsteig und der TVB. Letzterer macht jetzt aber seinen Beitrag von der Erstellung eines Konzepts für die nächsten drei Jahre abhängig. Ein attraktives Sommerangebot soll helfen das Defizit des Winters abzufedern.

Der heutige Gast will Anregung und Betreuung. Er ist offen für Neues, will sich aber nicht am Urlaubsort den Kopf zerbrechen, was er unternehmen könnte. Er erwartet klar profilierte Angebote. Auch Nischenprodukte finden im WWW ausreichend Nachfrage.

Im niederösterreichischen Hollenstein wurde beispielsweise Anfang September eine Weltneuheit eröffnet. Im Bikepark Königsberg bringt der Lift nun im Sommer Biker bequem auf den Berg – eine neuartige Anhängevorrichtung macht’s möglich. http://www.koenigsberg.at/2016/09/16/bikepark-eroeffnung/

Das Gebot der Stunde ist es auch bei uns, den Sommer auszubauen und den Winter zu stärken, indem neue Angebote geschaffen werden. Ideen für den Grünberg waren zwar immer wieder vorhanden. Realisiert wurden sie jedoch selten.

Geld für nötige Investitionen scheint vorhanden zu sein. Mit der Errichtung zusätzlicher Infrastruktur ist es jedoch nicht getan. Es braucht vor allem jemanden, der das neue Angebot erfolgreich vermarktet und verlässlich betreibt.

… einen Geschäftsführer, dem die Liftgesellschaft auch ein leistungsbezogenes Gehalt zahlen kann, weil er der Gemeinde und dem TVB die dringend benötigten Einnahmen bringt. (Anmerkung: Bisher ist die Geschäftsführertätigkeit unentgeltlich, es wird lediglich eine kleine Aufwandsentschädigung bezahlt.)