Herbergsuche 2.0

Der Bedarf an leistbaren Bauplätzen  nimmt immer mehr zu. Wir sind zwar im Oberland noch weit von den Verhältnissen  in den Unterländer Bezirken Kitzbühel und Kufstein entfernt, doch ist auch bei uns die Wohnraumbeschaffung am freien Markt  für Einheimische sehr teuer geworden.

Datenquelle: www.basemap.at

Zur Deckung des örtlichen Wohnbedarfs ist es an den Gemeinden, flexible Modelle zu zumutbaren Bedingungen zu entwickeln.

http://www.tt.com/politik/landespolitik/12405594-91/bald-billiges-wohnen-in-kitzb%C3%BChel.csp

http://www.tt.com/politik/landespolitik/12405763-91/mieming-investiert-in-infrastruktur.csp

Die Kriterien für die Grundstücksvergabe sind klar und transparent zu kommunizieren.

Es geht nicht an, dass Ansuchen über Jahre unbeantwortet bleiben oder Bewerber immer wieder vertröstet werden, um dann letztendlich ihren Antrag doch abzulehnen. Verständlich, dass eine solche Vorgangsweise für großen Unmut bei den Betroffenen sorgt.

Es steht der Gemeinde frei über die allgemein bekannte Vorrausetzung der 10-Jahresfrist, weitere Kriterien festzulegen und auf alle Ansuchen anzuwenden.

Anzudenken wäre hier für die Vergabe der Bauplätze beispielsweise ein Kriterienkatalog oder ein Punktesystem nach

  • Hauptwohnsitz in Obsteig (mindestens 10 Jahre)
  • Österreichische Staatsbürgerschaft
  • früherer Hauptwohnsitz in Obsteig (mindestens 10 Jahre)
  • Arbeitsplatz in einem oder Inhaber eines Obsteiger Betriebes
  • Eltern mit Hauptwohnsitz in Obsteig
  • Junge Familien
  • Eine Altersbegrenzung (z. B. 18 – 45)

Die hier angeführten Kriterien könnten als Diskussionsgrundlage im Obsteiger Gemeinderat dienen. Klar kommunizierte Kriterien schränken zwar den politischen Ermessensspielraum der Mandatare ein, machen Entscheidungen jedoch vorhersehbar und objektivierbar.

abgelehnt