Alles ist möglich, nix ist fix

champagner

Wir wünschen all unseren Leserinnen und Lesern ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr!

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Kommunalpolitisch befindet sich derzeit Vieles in einer höchst frustrierenden Warteschlaufe…

Wir warten schon seit langem auf die längst überfällige Vollversammlung der Gemeindegutsagrargemeinschaft Hauptfraktion Obsteig, bei der Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzepts spießt es sich an minimalen Abrundungen des Landschaftsschutsgebiets rund um einige Obsteiger Hofstellen und auch die Parkplatzregelung in Holzleiten musste zweimal vertagt werden, da Verträge vorgelegt wurden, die die notwendige Umwidmung des Areals außer Acht ließen.

Geht er als „Wachhund“ durch?

Auch diese Frage wird so manchen Hundehalter in Obsteig 2019 beschäftigen, da wie in der letzten Gemeinderatssitzung 2018 mehrheitlich beschlossen für Hunde, die ihremFrauerl/Herrchen „nur“ Gesellschaft leisten, künftig €60 an Gemeindeabgaben anfallen, während für Wachhunde u.ä. nur 45 Euro fällig werden.

Ortsbildpflege in Obsteig

Wo Loipe und Spazierwege verlaufen,  an der am besten einsehbaren Stelle, eine optische Bereicherung für das Dorfbild: das nun doch, wenn auch mit viel Verspätung gelieferte Salzsilo.

Salzlager

Jetzt noch ein paar Müllcontainer, selbstverständlich gut beleuchtet – hier gibt es ja Strom – dann dürfte das Landschaftsbild wohl nachhaltig zerstört sein. Ein schöner Beitrag eines umsichtigen politischen Handelns „derer für Obsteig“ mit unserem Landschaftsschutzgebiet.

Die Verlegung des Recyclinghofs hierher scheint bereits geplant, da wir in der Gemeinderatssitzung vom 01. 02. 2018 überraschenderweise von einer diesbezüglichen Vermessung des Bauhofareals erfuhren.

Vielleicht hätte sich auch für den Sammelbehälter für die Hundesackerl ein besserer Platz als direkt beim Bildstock finden lassen …

 

Ein Holzlager bauen …

Schon am Donnerstag, den 29.09. 2016 hatte der  Obsteiger Gemeinderat das Ansuchen um Widmung einer Fläche von ca. 116 m² für die Errichtung eines „landwirtschaftlichen Nebengebäudes“ behandelt. Da zwar die positive raumordnerische Beurteilung vorlag, nicht jedoch alle weiteren erforderlichen Fachgutachten, musste die hierfür notwendige Änderung des Flächenwidmungsplanes vertagt werden.

Die im Landschaftsschutzgebiet Mieminger Plateau befindliche Waldfläche weist das örtliche Raumordnungskonzept  als landwirtschaftliche Freihaltefläche aus.

Daher waren folgende, zusätzliche Fachgutachten einzuholen:

  • Stellungnahme der Abt. Agrarwirtschaft
  • Stellungnahme Wildbach- und Lawinenverbauung
  • Stellungnahme der BH Imst, Umweltreferat
  • Bezirksforstinspektion Imst.

 

Datenquelle:www.basemap.at

Der Beschluss vom 15.12. erfolgte einstimmig.