Alles ist möglich, nix ist fix

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Wir wünschen all unseren Leserinnen und Lesern ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr!

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Kommunalpolitisch befindet sich derzeit Vieles in einer höchst frustrierenden Warteschlaufe…

Wir warten schon seit langem auf die längst überfällige Vollversammlung der Gemeindegutsagrargemeinschaft Hauptfraktion Obsteig, bei der Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzepts spießt es sich an minimalen Abrundungen des Landschaftsschutsgebiets rund um einige Obsteiger Hofstellen und auch die Parkplatzregelung in Holzleiten musste zweimal vertagt werden, da Verträge vorgelegt wurden, die die notwendige Umwidmung des Areals außer Acht ließen.

Geht er als „Wachhund“ durch?

Auch diese Frage wird so manchen Hundehalter in Obsteig 2019 beschäftigen, da wie in der letzten Gemeinderatssitzung 2018 mehrheitlich beschlossen für Hunde, die ihremFrauerl/Herrchen „nur“ Gesellschaft leisten, künftig €60 an Gemeindeabgaben anfallen, während für Wachhunde u.ä. nur 45 Euro fällig werden.

Landwirtschaftliche Vorsorgeflächenflächen: Stellungnahmen

Nach Ablauf von  Auflage und Stellungnahmefrist des Verordnungsentwurfes der Landesregierung über das Regionalprogramm betreffend landwirtschaftlicher Vorsorgeflächen im Planungsverband Oberes Inntal und Mieminger Plateau lagen dem Obsteiger Gemeinderat mehrere Stellungnahmen von betroffenen Obsteigern und Obsteigerinnen vor. Sie wurden einzeln und eingehend mit dem Raumplaner der Gemeinde anlässlich einer Arbeitssitzung durchgegangen.

Da es sich jedoch um eine Verordnung des Landes handelt, kann die Gemeinde die eingegangenen Stellungnahmen nur –  durch eine weitere Stellungnahme der Gemeinde ergänzt –  an die Landesregierung weiterleiten.

Vorsorgeflächen

Quelle: https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/raumordnungueberoertliche-%20raumordnung/raumordnungsprogramme

Im Sinne des Gleichbehandlungsgrundsatzes sollen alle Hofstellen von den Vorsorgeflächen ausgenommen und einheitlich ein Abstandsbereich von 10 Metern von allen bewohnten Gebäuden eingehalten  werden.

Der zu einem bestimmten Zeitpunkt festgestellte Bodenertrag (Bodenklimazahl) führt manchmal zu schwer nachvollziehbaren Grenzziehungen. Eigener Grund ist Vorsorgefläche, Nachbargrund nicht. Eine Neubewertung wird nach derzeitigem Wissensstand frühestens in zehn Jahren wieder durchgeführt werden. Bei gegenwärtig als Pferdekoppel genutzten Flächen wurde auch kein Bodenertrag festgehalten.

Auch in den neuen Vorsorgeflächen ist die Errichtung von Gebäuden, die bisher im Freiland möglich waren zulässig.

Unbebaute Sonderflächen wurden jedoch in die Vorsorgeflächen aufgenommen. Hier besteht schon seit Jahren die Verpflichtung der Gemeinden diese nach einer bestimmten Zeit rückzuwidmen. Viele Gemeinden sind jedoch dieser unpopulären Aufgabe nicht nachgekommen. Mit der Einführung des elektronischen Flächenwidmungsplanes werden nun diese Sonderflächen automatisch und von Amts wegen nach fünf Jahren rückgewidmet.

Gemüse